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Brian Sullivan wechselt zu den White Wings

Hanau

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    Neuzugang Brian Sullivan (Zweiter von rechts) wird vornehmlich im Backcourt auflaufen und vor allem durch seine Treffsicherheit für Gefahr sorgen. Foto: PM

Basketball. Der vorerst letzte Neuzugang bei den Hebeisen White Wings steht fest: Hanaus Basketballer verpflichten den 23 Jahre alten US-Amerikaner Brian Sullivan. Der Combo Guard wechselt von den Davidson Wildcats in die Goldschmiedestadt.

Artikel vom 11. August 2016 - 13:41

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„Brian wird eine gute Ergänzung für unser Team sein. Er kann auf verschiedenen Positionen spielen und ist ein ausgezeichneter Schütze“, sagt Hanaus Headcoach Simon Cote über seinen neuen Schützling. „Er passt auch von der Persönlichkeit zu uns. Wir sind sehr glücklich, ihn in unseren Reihen zu haben“, so der Coach über den 80 Kilogramm schweren und 180 Zentimeter großen Combo Guard, der auch als Small Forward aushelfen kann.

Neuzugang Sullivan freut sich auf seine erste Saison außerhalb der USA. „Ich bin sehr froh bei den Hebeisen White Wings zu sein. Wir haben ein top Coaching-Team und einen sehr gut besetzten Kader, der auch mir helfen wird, mich weiter zu entwickeln. Ich freue mich auf eine tolle Saison“, sagt Sullivan.

83 Prozent von der Freiwurflinie
Sullivan kam in der abgelaufenen NCAA-Saison bei einer Einsatzzeit von über 37 Minuten auf 14,2 Punkte, 3,7 Rebounds und 3,4 Assists. Einem Steal pro Partie stehen keine zwei Ballverluste gegenüber. Noch dazu gilt er als äußerst treffsicher. 40 Prozent seiner Dreier fanden den Weg ins Ziel, von der Freiwurflinie waren es über 83 Prozent.

 


Für den 23-Jährigen aus Upper Arlington (Ohio) ist es das erste Jahr in Europa. Mit Sullivan sind die Transferaktivitäten der Hebeisen White Wings zunächst beendet. Die Hanauer werden somit mit einem zehn Köpfe umfassenden Kader in ihre zweite ProA-Saison gehen. Das Motto der Flügelträger lautet demnach in diesem Jahr eindeutig: Qualität vor Quantität.

Budget im Blick behalten
„Wir mussten mit Blick aufs Budget gewisse Abstriche machen. Wir sind aber überzeugt davon, dass wir selbst bei möglichen Verletzungen gut aufgestellt sind und für jede Position im Kader verschiedene Lösungen haben. Verstecken müssen wir uns mit diesem Kader definitiv nicht“, so Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus.

Allerdings birgt der kleine Kader natürlich die Gefahr, dass bei Verletzungen kein adäquater oder im schlimmsten Fall gar kein Ersatz bereit steht. Zwar haben die White-Wings-Verantwortlichen bei der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, sehr vielseitige Spieler zu verpflichten. Dennoch müssen diese bei Verletzungen ihrer Teamkameraden sehr viele Minuten pro Partie abspulen.

Kader von Beginn zusammen
Ein Wagnis, das die White Wings für den qualitativ hochwertigen Kader eingehen müssen. Großer Vorteil allerdings im Vergleich zur Vorsaison: Coach Cote hat von Beginn an seinen Kader zusammen, kann damit die Vorbereitung besser steuern und dem Team mehr Gelegenheit bieten, sich einzuspielen.



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