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3. Liga: Auch Woiwod verlässt HSG Hanau - Ritter-Diagnose da

Handball

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    Verlässt die HSG Hanau: Yannick Woiwod wechselt im Sommer zur HSG Kleenheim-Langgöns. Archivfoto: TAP

Handball. Die HSG Hanau muss sich für die kommende Saison einen neuen Kreisläufer suchen, denn Yannick Woiwod wird den Verein im Sommer nach zwei Jahren verlassen, um sich wieder seinem Heimatverein HSG Kleenheim-Langgöns anzuschließen. 

Artikel vom 17. Januar 2020 - 10:29

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Von Robert Giese

Bei Rückraumspieler Jan-Eric Ritter gibt es derweil eine genaue Diagnose zur Knöchelverletzung, die sich der Spielmacher im vergangenen Spiel zugezogen hat.

Woiwod kam von SG Bruchköbel

Woiwod hatte es vor zwei Jahren vom Hanauer Lokalrivalen SG Bruchköbel in die Brüder-Grimm-Stadt verschlagen, wo er sich inzwischen völlig etabliert hat und erst am vergangenen Wochenende sein Können wieder unter Beweis stellte, als er gegen Großsachsen sieben Treffer erzielte.

„Schade, dass er uns verlässt, denn er hat sich bei uns gut entwickelt“, kommentierte Reiner Kegelmann, der Sportliche Leiter der HSG, den Wechsel des Kreisläufers zum Oberligisten aus Kleenheim.

Nach Studienende zurück in die Heimat

Woiwod wechselt damit zu seinem Heimatverein, denn für Kleenheim lief er schon in der Jugend auf und sammelte auch seine ersten Erfahrungen im Aktivenbereich. „Nachdem ich mein Studium im Sommer beenden werde, will ich zurück in die Gießener Region ziehen, zu meiner Familie, meiner Freundin und meinen Freunden“, begründete der Kreisläufer seine Entscheidung. Vier- bis fünfmal die Woche nach Hanau zu pendeln, habe er sich nur schwer vorstellen können.

Den Verein verlasse er schweren Herzens, schließlich sei ihm die HSG „ans Herz gewachsen. Meine Zeit hier war besonders und intensiv, deshalb bin ich auch traurig, dass ich im Sommer gehe.“

Ritter reißt sich Außenband

Bis dahin steht Woiwod seinem Trainer Oliver Lücke aber noch voll und ganz zur Verfügung – anders als Jan-Eric Ritter, bei dem sich erste Diagnosen bestätigt haben: Der Spielmacher zog sich gegen Großsachsen einen Außenbandriss zu, zerrte sich zudem das Innenband und hat ein kleines Ödem im Knöchel.

„Ich bin ziemlich geknickt“, verriet der Rückraumspieler, der nach einer längeren Verletzungspause gerade erst wieder Fuß gefasst hatte. Ritter dürfte mindestens sechs Wochen ausfallen.

A-Jugendlicher soll in Kader integriert werden

Auf die prekäre Personalsituation wollen die Hanauer dadurch reagieren, dass sie den A-Jugendlichen Jonas Schneider ab sofort voll in den Drittliga-Kader integrieren – der großgewachsene Rückraumspieler hatte zu Saisonbeginn bereits erste Erfahrungen in der Mannschaft sammeln können.

Für die kommende Saison ist die HSG zusätzlich auf der Suche nach einem Rückraum-Allrounder, höchste Priorität hat aber die Verpflichtung eines neuen Kreisläufers. „Wir suchen jemanden, der sowohl gut im Angriff ist als auch stark in der Defensive“, umriss Kegelmann das Anforderungsprofil.

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