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Oberliga: SGB fehlt bei 27:32-Pleite der nötige Biss

Bruchköbel

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    Für Bennet Wienand und die SG Bruchköbel war in Melsungen kein Durchkommen. Archivfoto: TAP.

Handball. Die SG Bruchköbel hat am Samstagabend in der Oberliga die zweite Niederlage in Folge hinnehmen müssen: Bei der MT Melsungen II unterlag das Team von Tegaday Ramos-Nuez mit 27:32 (12:15). 

Artikel vom 30. November 2019 - 22:12

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Von Robert Giese

Bei den Nordhessen lief die SGB über nahezu die gesamte Spieldauer einem Rückstand hinterher und war zwar permanent in Schlagdistanz, konnte die Partie jedoch einfach nicht kippen.

Gut acht Minuten waren gespielt, als Leon Eck für Bruchköbel zum 4:4 traf – für die Gäste sollte das der letzte Ausgleich in diesem Spiel bleiben. Das lag vor allem daran, dass die SGB eine horrende Fehlwurfquote an den Tag legte. Nach einer Viertelstunde waren die Bruchköbeler so langsam im Spiel angekommen: Im Rückraum lief zwar weiterhin nicht viel zusammen, dafür setzten die Gäste ihre Außen gut in Szene.

Schwache Phase folgt

Dieser guten Phase folgte aber sofort eine schwächere, sodass sich die MT zum Seitenwechsel wieder einen Drei-Tore-Vorsprung herausgespielt hatte. Im zweiten Durchgang stellte Ramos-Nuez sein Team auf eine 5:1-Deckung um, ansonsten änderte sich allerdings nicht viel. „Unsere Abwehr stand eigentlich ganz ordentlich“, so Beller, „aber vorne haben wir nicht die Ruhe bewahrt und es immer wieder mit überhasteten Einzelaktionen vergeigt.“

Die Chance, in Nordhessen etwas zu holen, war dennoch bis in die Schlussphase hinein da. Am Ende reichte es aber nicht. Beller war mit der Körpersprache der SGB nicht einverstanden: „Wir haben da leider die Emotionen vermissen lassen, das war ein bisschen blutleer.“

SG Bruchköbel: Mike Bätz, Ivica Simic; Hrvoje Batinovic (2), Leon Eck (1), Jan Fegert, Jannik Hoffmann (5), Florian Juli (1), Josip Kezic, Moritz Kosch, Tobias Kraft, Milos Kreckovic (8/4), Felix Preis (6/2), Bennet Wienand, Sergej Zutic (4) – Schiedsrichter: Hohm/Petry – Siebenmeter: MT II 5/3, SGB 7/6 – Zeitstrafen: MT II 3, SGB 4 – Zuschauer: 70

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