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3. Liga: HSG erwartet schwer einzuschätzende Dresdner

Handball

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    Nach vier sieglosen Heimspielen will die HSG Hanau wieder einmal beide Punkte in der Main-Kinzig-Halle behalten. Dazu sind auch Tore von Maximilian Bergold nötig. Archivfoto: TAP

Handball. Nächstes Heimspiel für die HSG Hanau – und damit die nächste Chance für den Drittligisten, nach vier sieglosen Heimspielen in Serie in der Main-Kinzig-Halle doppelt zu punkten. Dort gastiert am Sonntag ab 17 Uhr mit der zweiten Mannschaft des HC Elbflorenz ein Team aus der Abstiegszone der Tabelle.

Artikel vom 29. November 2019 - 09:33

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Zuletzt konnte Elblforenz aber mit zwei knappen Siegen gegen starke Gegner Selbstvertrauen sammeln.

34:33 in Baunatal, 34:33 gegen Leutershausen – mit diesen beiden Ergebnissen hat das Team aus Dresden zuletzt für gehörige Aufregung gesorgt und den Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld hergestellt. „Diese Ergebnisse haben gezeigt, wozu sie im Stande sind“, meint der Hanauer Rückraum-Shooter Maximilian Bergold zu den jüngsten Erfolgen des HCE gegen zwei Mannschaften, gegen die Hanau in diesem Herbst zu Hause jeweils den Kürzeren zog.

Allerdings präsentierten sich die Dresdner in dieser Saison häufig nicht derart überzeugend und mussten unter anderem in Gelnhausen eine böse 20:34-Klatsche hinnehmen.

Gegner ist eine Wundertüte

In Anbetracht der Tatsache, dass Elbflorenz bei seinen Auswärtsfahrten jedoch fast immer quer durch die Republik fahren muss, ist die Auswärtsbilanz mit bisher zwei Siegen ordentlich. Bergold weiß daher nicht so recht, was vom 14. der Liga zu erwarten ist: „Sie sind insgesamt ein bisschen schwer einzuschätzen.“

Ein genaueres Bild haben der Distanzschütze und seine Mitspieler jedoch von der Spielweise ihres nächsten Gegners, der besonders in der Deckung einen eher unkonventionellen Ansatz verfolgt. „Ihre Abwehrspieler auf den Halbpositionen decken sehr offensiv, dazu haben sie einen massiven Innenblock“, so Bergold, der als Rückraumspieler genau auf solche Details achten muss, sein Team aber gut vorbereitet sieht: „Wir haben uns selbstverständlich überlegt, wie wir damit umgehen.“

HSG kommt wieder ins Rollen

Insgesamt sieht Bergold seine Mannschaft nach dem schwierigen Herbst auf einem guten Weg, mit dem Auswärtssieg in Gelnhausen und dem Punktgewinn nach erfolgreicher Aufholjagd gegen Nieder-Roden konnte die HSG zuletzt in den beiden Derbys Selbstvertrauen sammeln.

„Wir werden vorne immer eingespielter“, meint der Rückraumspieler, dessen Team am vergangenen Wochenende spielfrei war, „und zuletzt war auch unsere Defensivarbeit gut.“ Dafür spricht insbesondere, dass Hanau gegen Nieder-Roden in den letzten 20 Spielminuten nur sechs Gegentreffer zuließ.

Rote Karte gegen Nieder-Roden der Knackpunkt

Bergold selbst war in dieser spektakulären Partie vor rund 1000 Zuschauern an einer wichtigen Szene beteiligt, denn weil der Nieder-Röder Torwart Marco Rhein ihn bei einem Tempo-Gegenstoß foulte, musste der Schlussmann der „Baggerseepiraten“ wenige Minuten vor dem Abpfiff mit Rot vom Platz. „Das war sicherlich eine Schlüsselszene“, meint Bergold, „denn einerseits haben wir die Überzahl gut genutzt, andererseits hatte Nieder-Roden danach keine Torwartparade mehr.“

Er sei in der betreffenden Szene von Rhein am Arm getroffen worden, als er gerade den Ball fangen wollte: „Die Rote Karte war die richtige Entscheidung“, betont Bergold; die entsprechende Regel ist eingeführt worden, um Zusammenstöße zwischen Feldspielern und Torhütern zu vermeiden, die möglicherweise fatale Folgen haben können. „Nach der Roten Karte war es auf dem Feld kurz hitzig“, beschreibt Bergold die Rudelbildung im Anschluss an die Szene, „aber als das Spiel zu Ende war, war das für mich schon wieder erledigt.“

Jan-Eric Ritter kehrt zurück

Gegen Elbflorenz kehrt Jan-Eric Ritter, der monatelang wegen einer Entzündung einer Sehne im Fuß ausgefallen war, zurück. „Unter der Woche konnte er wieder voll mittrainieren“, berichtet Coach Oliver Lücke erfreut, schließlich hat der HSG-Coach mit Ritter nun zumindest wieder einen gelernten Spielmacher im Kader. Michael Hemmer, Ritters Kollege auf dieser Position, fällt weiterhin wegen einer Knöchelverletzung aus. rob

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