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3. Liga: HSG Hanau unterliegt im Spitzenspiel

Hanau

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    Packende Duelle: Die Hanauer hielten das Spiel beim Spitzenteam aus Bieberau bis zur letzten Minute spannend. Der Hanauer Trainer Schulz bemängelte im Anschluss einen leichten Mangel an "Galligkeit". Foto: Jürgen Pfliegensdörfer
  • Nichts zu machen: Diesmal hatte der Gegner Matthias Schwalbe und die HSG Hanau im Griff. Archivfoto: TAP.

Handball.  Die HSG Hanau hat sich am Freitagabend ein packendes Drittliga-Spitzenspiel mit der HSG Bieberau/Modau geliefert, unterlag dem Gastgeber aber schließlich doch mit 25:27 (11:15).

Artikel vom 27. September 2019 - 23:11

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Von Robert Giese

Ein hoher Rückstand aus den Anfangsminuten erwies sich für das Team von Olli Schulz dabei letztlich als zu hohe Hypothek, denn auch wenn die Hanauer in der Schlussphase kurzzeitig auf einen Treffer verkürzen konnten, unterlagen sie letztlich mit 25:27 (11:15).

Beim Spitzenreiter verschliefen die Gäste den Start komplett und lagen mit 0:5 hinten, ehe sie so richtig auf dem Spielfeld angekommen waren. „Da waren wir viel zu schläfrig“, ärgerte sich Schulz, dessen Mannschaft fortan einem Rückstand hinterherlaufen musste.

Niederlage mit zwei Toren beim Spitzenreiter Bieberau

Dass dieser bis zum Pausenpfiff nicht wesentlich zusammenschmolz, war hauptsächlich der Verdienst vom Bieberauer Schlussmann Martin Juzbasic. „Wir haben uns einige nicht so klare Chancen genommen, aber er hatte auch viele gute Paraden“, meinte Schulz anerkennend, insbesondere der Hanauer Rückraumschütze Maximilian Bergold kam dadurch überhaupt nicht in die Partie.

Bis zum Seitenwechsel hatte Hanau immerhin auf vier Treffer verkürzt, aber nach dem Wiederanpfiff setzten sich die Hausherren erneut ab.

Start verschlafen

„Wir haben zweimal den Start verpennt“, monierte Schulz, „da hat uns schlichtweg die Galligkeit gefehlt.“ Mit der Abwehrleistung war der Hanauer Trainer insgesamt dennoch zufrieden, auch wenn er die Defensive schon im ersten Durchgang umstellen musste. „Matthias Schwalbe hatte früh zwei Zeitstrafen, da haben wir dann auf die 6:0-Deckung gewechselt. Unsere Abwehrleistung war in Ordnung“, so Schulz, schließlich habe sein Team den Tabellenführer bei nur 27 Toren gehalten.

Unter ihren Möglichkeiten blieben die Gäste allerdings sowohl im Angriff als auch beim Rückzugsverhalten. „Da hatten wir ganz klar unsere Schwächen, wir haben in wichtigen Phasen immer wieder ärgerliche Gegentore gefressen“, so der Hanauer Coach. Dabei hatte sein Team nach der Tiefschlafphase zu Beginn der zweiten Hälfte eine Aufholjagd gestartet, den Rückstand allmählich verkürzt und war durch einen Siebenmeter von Christoffel in den Schlussminuten auf einen Treffer herangekommen.

Tor der Gastgeber wie vernagelt

Dafür, dass die Hanauer nicht zumindest noch einen Punkt aus dem Odenwald entführen konnten, trug allerdings Juzbasic Sorge, der seinen Kasten in entscheidenden Momenten vernagelte.

„Er war ein Faktor für den Sieg, aber uns hat hier und da auch einfach das Spielglück gefehlt“, konnte Schulz seine Enttäuschung über die knappe Derbypleite kaum verbergen. Daran konnte auch die starke Leistung von Kreisläufer Yannik Woiwod nichts ändern, der nicht nur in der Deckung glänzte, sondern mit sechs Treffern auch bester Torschütze der Gäste war.

HSG Hanau: Sebastian Schermuly, Fabian Tomm; Maximilian Bergold, Marius Brüggemann (2), Björn Christoffel (5/5), Dennis Gerst (3), Henrik Graichen, Michael Hemmer (4), Lucas Lorenz, Michael Malik (2/1), Yaron Pillmann, Matthias Schwalbe, Marc Strohl (3), Yannik Woiwod (6).
Schiedsrichter: Marchlewitz/Stadtmüller, Siebenmeter: Bieberau 4/4, Hanau 9/6, Zeitstrafen: Bieberau 4, Hanau 7, Zuschauer: 1000.

3. Liga Männer Mitte



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