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Ulshöfers frühe Rückkehr: Ex-Bruchköbeler kommt mit Eisenach

Bruchköbel

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    Hat schon mit Bruchköbel in der Main-Kinzig-Halle gejubelt: Der Neu-Eisenacher Jonas Ulshöfer. Archivfoto: TAP

Handball. Zwei Jahre lang wirbelte er für den Hanauer Lokalrivalen SG Bruchköbel im Rückraum und machte durch seine Agilität Trainer-Fuchs Sead Hasanefendic auf sich aufmerksam, am kommenden Wochenende gastiert Jonas Ulshöfer mit seinem neuen Team ThSV Eisenach beim Erstrundenturnier des DHB-Pokals wieder in Hanau.

Artikel vom 15. August 2019 - 17:50

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Wir haben mit dem flinken Mittelmann vor dem Spiel gegen den HC Erlangen (17 Uhr, Main-Kinzig-Halle) über den DHB-Pokal und seine Ambitionen beim Zweitliga-Aufsteiger gesprochen.
 

Herr Ulshöfer, seit diesem Sommer laufen Sie für Eisenach auf. Was ist beim ThSV anders und wie haben Sie sich dort eingelebt?

Hier ist alles sehr schön, ich habe mich schon gut eingelebt. Handballerisch ist das eine komplett andere Liga, wir haben morgens und abends Training, rundherum ist alles super geplant und insgesamt sehr professionell. Es ist sehr intensiv, aber ich merke, dass es mich weiterbringt.


An diesem Wochenende kehren Sie nun – vermutlich früher als gedacht – in die Nähe Ihrer früheren Wirkungsstätte zurück. Was ist das für ein Gefühl und wie schätzen Sie die Chancen Ihres Teams im DHB-Pokal ein?

Es ist toll, wieder in der Gegend zu sein, zumal es auch nicht weit ist bis zu meiner Familie in Frankfurt, deshalb freue ich mich auf den DHB-Pokal gleich doppelt. Mit Erlangen haben wir einen ambitionierten Gegner, der sehr gut Handball spielt, deshalb wird das für uns am Samstag eine richtig schwierige Aufgabe. Ich hoffe aber, dass wir im letzten richtigen Test vor dem Start in die 2. Bundesliga ein gutes Ergebnis erreichen können und Erlangen als Underdog ärgern können.


Welche Ziele haben Sie sich für diese Saison vorgenommen – sowohl persönlich als auch mit der Mannschaft?

Für uns als Aufsteiger ist es wichtig, dass wir schnellstmöglich nicht mehr um den Klassenerhalt spielen müssen. Wenn es so früh wie möglich nicht mehr gegen den Abstieg geht, wäre es super, daher hoffen wir, dass wir irgendwo im Mittelfeld landen.

Für mich selbst ist das hier in Eisenach eine ganz neue Situation, denn wir haben vier Spieler für die Position auf Rückraum Mitte – da muss sich jeder seine Spielanteile erarbeiten. Aber Konkurrenzkampf belebt das Geschäft, und ich möchte so viele Spielanteile wie möglich bekommen und die 2. Bundesliga kennenlernen.

 

Das Interview führte Robert Giese



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