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3. Liga: Pleite zum Abschluss für SG Bruchköbel

Bruchköbel

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    Aydin Günes und die SG Bruchköbel sind auch in Baunatal nicht zu einem Punktgewinn geflogen. Archivfoto: TAP.

Handball. Ohne Erfolgserlebnis verlässt die SG Bruchköbel die 3. Liga Ost: Die Bruchköbeler, die schon als Absteiger feststehen, unterlagen bei der GSV Eintracht Baunatal mit 26:34 (11:17). Jeweils zu Beginn der ersten und zweiten Halbzeit hatte die SGB ihre stärksten Phasen, konnte den Heimsieg aber nicht verhindern.

Artikel vom 04. Mai 2019 - 23:45

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Von Robert Giese

In der Anfangsphase gelang es den Gästen noch, die Partie ausgeglichen zu gestalten – dabei war Baunatal, das noch um die Qualifikation um den DHB-Pokal spielte, als klarer Favorit ins Spiel gegangen. Nach einer Viertelstunde war die Begegnung aber noch einigermaßen ausgeglichen, denn die Gäste lagen beim 6:8 aus Bruchköbeler Sicht noch durchaus in Schlagdistanz.

"Eine merkwürdige Schiedsrichterentscheidung"

„Dann gab es einige merkwürdige Schiedsrichterentscheidungen“, meinte Kazimir Balentovic, der Sportliche Leiter der SGB. Die Partie wurde zunehmend hektischer, wovon vor allem die Gastgeber profitierten. Diese überzeugten insbesondere durch ihr starkes Druckspiel: „Sie haben gut durchgespielt und am Ende oft den Kreisläufer oder Rechtsaußen in Szene gesetzt“, befand Balentovic anerkennend. In die Pause ging die SGB daher mit einem Sechs-Tore-Rückstand.

Obwohl die Bruchköbeler in Unterzahl in die zweite Hälfte starteten, gab es zu Beginn der zweiten Halbzeit eine Aufholjagd der Gäste – knapp zehn Minuten nach Wiederanpfiff war Bruchköbel wieder auf drei Treffer herangekommen. Nach einer Auszeit war Baunatal aber wieder voll im Spiel und legte mit einem 5:0-Lauf den Grundstein für den am Ende deutlichen Heimsieg. „Sie haben immer wieder geschickt gekreuzt und hatten eine starke Achse zwischen Rückraum und Kreis“, so Balentovic.

Ebenbild der gesamten Saison

Letztendlich war die Partie für Bruchköbel symptomatisch für die gesamte Saison: Phasenweise konnte die SGB dem Favoriten zwar die Stirn bieten, letzten Endes brach die SGB allerdings ein und konnte das gute Niveau nicht halten. „Wir hatten alles in allem zu viele technische Fehler“, monierte Balentovic, „auch wenn wir uns gegen einen starken Gegner eigentlich ordentlich präsentiert haben, war es schließlich nur Ergebniskosmetik.“ Nun heißt die neue Aufgabe der SGB Oberliga Hessen.

SG Bruchköbel: Mike Bätz (1), Marius Sulzbach; Stephan Denhard (2), Sebastian Dietrich (1), Aydin Günes (2), Joshua Kraus (1), Milos Kreckovic (8/3), Max Panther (2), Edi Pjanic (1), Bastian Schwarz (1), Jonas Ulshöfer (1), Dennis Weit (4/1), Sergej Zutic (2 – Schiedsrichter: Kraaz/Lay – Siebenmeter: GSV 0/0, SGB 4/4 – Zeitstrafen: GSV 2, SGB 1 – Zuschauer: 450

3. Liga Ost Männer



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