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Ex-Nationalkeeper beim Handball-Stammtisch

Handball

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    Zwei gestandene Torhüter und ehemalige Nationalspieler: Jasmin Camdzic (links, heute Co- und Torwarttrainer der HSG Wetzlar) und Iteb Bouali geben sich beim 2. Handball-Stammtisch in Bruchköbel die Ehre. Archivfotos: Achim Senzel/TAP

Handball. Fachsimpeln mit ehemaligen Nationaltorhütern und Einstimmen auf das Derby der 3. Liga Ost zwischen der HSG Hanau und der SG Bruchköbel: Der HANAUER ANZEIGER und die SG Bruchköbel laden am Donnerstag, 7. März, zum 2. Handball-Stammtisch ein. Beginn ist – bei freiem Eintritt – um 18.30 Uhr im Bürgerhaus Bruchköbel.

Artikel vom 28. Februar 2019 - 13:48

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Einen Tag vor dem Derby zwischen der HSG Hanau und SG Bruchköbel haben Handball-Fans die Möglichkeit, mit Akteuren aus beiden Lagern und absoluten Handball-Experten ins Gespräch zu kommen. Zu Gast sein werden nämlich Jasmin Camdzic, ehemaliger bosnischer Nationalkeeper und Torwarttrainer des Bundesligisten HSG Wetzlar, und Ulrich Schaus, der älteste jemals in der Bundesliga aktive Spieler – und Ex-Bruchköbeler. Ebenfalls ein Ex-Bruchköbeler ist Iteb Bouali, der gemeinsam mit Thorsten Springer, ehemaliger Torsteher des TV Kesselstadt, die muntere Keeper-Runde vervollständigt. Bevor es um das moderne Torwartspiel geht, machen Kazimir Balentovic (Sportlicher Leiter der SG Bruchköbel) und Uwe Just, Vorsitzender der HSG Hanau, richtig Bock auf das Derby am Freitagabend.

Camdzic der Entdecker von Nationaltorwart Andreas Wolff

Der 48-jährige Jasmin Camdzic ist seit November 2011 Co- und Torwarttrainer der HSG Wetzlar. Camdzic hütete als Spieler das Tor des serbischen Erstligisten RK Jagodina und des slowenischen Erstligisten RK Slovan. In Deutschland spielte er für den TV Hüttenberg und den TV Gelnhausen unter anderem in der 2. Liga. Bei den Gelnhäusern beendete der zehnfache bosnische Nationalkeeper dann auch seine aktive Karriere und wagte im Traineramt und Management seine ersten Gehversuche, ehe er sich dem Bundesligisten aus Mittelhessen anschloss. Dass Camdzic ein Auge für gute Keeper hat, hat seine Entdeckung von Andreas Wolff bewiesen. Er holte den jungen Torsteher nach Wetzlar und dieser reifte unter der Obhut von Jasmin Camdzic zum Nationaltorwart. Der Gelnhäuser Camdzic ist ein absoluter Experte, was das moderne Spiel des Torwarts betrifft, kann aber auch durch seine eigene bewegte Karriere auf zahlreiche Erfahrungen zurückblicken.

Wenn Handball-Mannschaften von Gelnhausen über Schlüchtern bis nach Fulda auf die Schnelle einen neuen Keeper suchen, dann fällt nicht selten der Name Uli Schaus. Kein Wunder, immerhin ließ sich der ehemalige Nationalkeeper im Alter von 60 Jahren noch überreden, das Tor des damaligen Bezirksoberligisten aus Eichenzell zu hüten. Ulrich „Uli“ Schaus lernte das Handballspielen bei Borussia Fulda, wechselte dann zum TV Hüttenberg und wurde 1974 in die Nationalmannschaft berufen. Dort trainierte und spielte er unter anderem mit den späteren Weltmeistern Heiner Brand, Joachim Deckarm und Kurt Klühspies. Weitere Stationen von Schaus waren unter anderem der TV Gelnhausen, VfL Bad Neustadt und eben die SG Bruchköbel. Uli Schaus gilt als der älteste jemals in der Bundesliga aktive Spieler, der auch in höherem Alter so manchem jungen Keeper die Show stehlen konnte. Der 67-jährige lebt in Eichenzell und wird, gemeinsam mit Jasmin Camdzic, das moderne Torwartspiel unter die Lupe nehmen.

Bouali mit 90 Länderspielen für Tunesien

Und natürlich mit Iteb Bouali. Dieser ist in der Handball-Region ebenfalls kein Unbekannter, hat erst vor dieser Saison die SG Bruchköbel verlassen. Bouali ist 90-facher tunesischer Nationalspieler und als Einziger der vier Gäste noch zwischen den Pfosten aktiv. Er spielt mittlerweile beim Landesligisten TV Petterweil. Thorsten Springer hat sich mittlerweile der Ausbildung der Keeper verschrieben und ist bei der HSG Hanau als Jugendleiter und als Torwarttrainer gefordert. mei



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