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Beer hört als Trainer der HSG Hanau auf

Handball

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    Patrick Beer nimmt sich eine Auszeit. Archivfoto: TAP

Handball. Das ist ein Paukenschlag kurz vor Weihnachten! Patrick Beer hört als Trainer des Drittligisten HSG Hanau auf. Das teilte der Verein am Dienstagmorgen mit.

Artikel vom 18. Dezember 2018 - 09:26

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„Es war keine einfache Entscheidung. Aber Familie, Beruf und Handball immer unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach. Die letzten Jahre haben viel Kraft gekostet, ich brauche jetzt eine Pause“, sagte der Coach. Beer werde sich keinem neuen Verein anschließen, sondern eine Auszeit einlegen. Bis Sommer bleibt er aber HSG-Trainer.

Damit geht im Sommer nach fünfeinhalb Jahren die erfolgreichste Trainer-Ära in der Geschichte der HSG Hanau zu Ende. Beer hatte die Mannschaft im November 2013 in der Oberliga übernommen und stieg mit ihr 2016 in die 3. Liga auf. In der Saison 2017/2018 belegte er mit seiner jungen Mannschaft sensationell den dritten Platz und führte sie erstmals in der Vereinsgeschichte in den DHB-Pokal. Aktuell liegt das Team mit 18:14 Punkten auf dem achten Tabellenplatz.

"Als Freunde auseinandergehen"

„Der Verein und die Spieler sind mir ans Herz gewachsen, aber gerade für die Mannschaft ist es gar nicht so schlecht, wenn sie in der kommenden Saison einen neuen Impuls bekommt. Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass er mir als jungen Trainer diese tolle Chance gegeben hat, in der Oberliga einzusteigen“, sagte Beer. „Der Klub hat mit seiner Fankultur einen einzigartigen Schatz. Was ich hier in all den Jahren erleben durfte, habe ich als aktiver Spieler nie erleben dürfen. Davor ziehe ich den Hut“, so Beer weiter.

Die HSG Hanau hätte gerne mit dem beliebten Coach verlängert. „Nach vielen intensiven Gesprächen musste ich aber dem Wunsch von Patrick entsprechen“, sagte der Sportliche Leiter Reiner Kegelmann. „Patrick Beer hat einen riesen Job gemacht und den Verein nach außen sehr gut repräsentiert. Er ist bei uns jederzeit herzlich willkommen. Es ist schön, dass wir so auseinandergehen, wie wir zusammengekommen sind: als Freunde“, sagte Kegelmann stellvertretend für den gesamten Vorstand.

Bei der Suche nach einem Nachfolger für Beer will sich die HSG Hanau Zeit lassen. „Wir bieten einem Trainer eine sehr gute Plattform. Daher werden wir in aller Ruhe Ausschau nach einem neuen Coach halten und lassen uns dabei nicht unter Druck setzen“, sagte Kegelmann.

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