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1. HANAUER Handball-Stammtisch am 10. Oktober - Eintritt frei

Handball

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    Volker Leggemann ist einer der legendären Spieler der erfolgreichen Feldhandballzeit der TS Steinheim. Sein damaliger Teamkollege Joachim Beer nimmt am Handball-Stammtisch teil.Archivfoto: HA

Handball. Drei Drittligisten als Aushängeschilder im Main-Kinzig-Kreis sorgen für gut gefüllte Hallen und ohrenbetäubende Stimmung, die sich viele Fußballmannschaften auch wünschen würden. Der Handball hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Darüber sprechen wir beim HANAUER Handball-Stammtisch mit Experten.

Artikel vom 10. Oktober 2018 - 12:32

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Von Thorsten Jung

Der HANAUER Handball-Stammtisch findet am Mittwoch, 10. Oktober, ab 20 Uhr in der Rondo-Sportsbar in Steinheim statt – zwei Tage vor dem Derby-Kracher zwischen der HSG Hanau und der SG Bruchköbel. Thema des Abends ist „Handball im Wandel der Zeit“. Handball-Fans können bei freiem Eintritt mit dabei sein.

In den Zeiten, als man Handball noch auf dem Feld spielte, verpasste die TS Steinheim keine Bundesligasaison. Höhepunkt war der deutsche Pokalsieg im Jahr 1972. Einer der Pokalhelden wird beim HANAUER Handball-Stammtisch aus diesen Zeiten erzählen: Joachim Beer. Der Vater des heutigen Erstmannschaftstrainers der HSG Hanau Patrick Beer hat 500 Spiele für die TS bestritten und erlebte das Sterben des Feldhandballs und die Geburt des Hallenhandballs mit. „Damals ging es uns nicht um Materielles, das Trikot zu tragen war uns eine Ehre“, sagt Joachim Beer heute. Längst ist die Handballabteilung der TS Steinheim mit der des TV Kesselstadt zur HSG Hanau verschmolzen. Auch im Trikot des TVK war Beer aufgelaufen.

Auch Hannes Geist ist mit dabei

Die HSG spielt derzeit ihre dritte Drittligasaison und mischt in der Spitzengruppe mit. Kreisläufer Hannes Geist hat seine Karriere im Sommer beendet, hilft aber weiter aus wenn Not am Mann ist. Er hat den Aufstieg in die dritte Liga miterlebt und forciert als Leiter der HSG-Geschäftsstelle das Drumherum. Er kümmert sich um professionellere Strukturen und steht so für den Wandel bei Hanaus Top-Handballern. Schritt für Schritt wolle man den Verein entwickeln. „Wir müssen sehen, wo uns dieser Weg in den nächsten Jahren hinführt“, sagte er bei der Mannschaftsvorstellung vor wenigen Wochen. Vielleicht ja in absehbarer Zeit in die 2. Liga? Mit 8:2 Punkten ist die HSG auf jeden Fall erfolgreich in die neue Saison gestartet. Geist ist auch für die A-Junioren der HSG verantwortlich. Seit Jahren ist sie fester Bestandteil der Bundesliga und verstärkt die Seniorenteams mit Talenten.

Die Entwicklung im Jugendhandball des Bezirks Offenbach/Hanau ist indes „klar rückläufig“, sagt Philipp Bott. „Das darf man nicht beschönigen, da es in Offenbach und Hanau viele andere Freizeitmöglichkeiten gibt“, berichtet der Bezirksjugendwart, dessen Verein die TSG Bürgel ist. In den vergangenen drei Jahren sei die Anzahl an Jugendmannschaften aber stabil geblieben.

Trainer Patrick Beer steht auch Rede und Antwort

Nach dem Aufstieg der SG Bruchköbel 2017 spielen drei Klubs aus dem Main-Kinzig-Kreis in der 3. Liga. Die Lokalderbys sind schon zu Oberliga-Zeiten das Salz in der Suppe gewesen. Zwei Tage nach dem HANAUER Handball-Stammtisch empfängt die SG Bruchköbel die HSG Hanau (Freitag, 12. Oktober, 20.15 Uhr). Im Vorjahr kassierten die Hanauer beim damaligen Aufsteiger eine deftige Klatsche. Für ausreichend Gesprächsstoff im Vorfeld ist gesorgt. Bruchköbels Sportlicher Leiter Kazimir Balentovic und Hanaus Trainer Patrick Beer sprechen im Rondo über den Saisonverlauf und die Aussichten vor dem prestigeträchtigen Duell.



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