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SG Bruchköbel ist auf Schützenhilfe angewiesen

Handball

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    Können Stefan Wagner und die SGB den Abstieg abwenden? Archivfoto: Kalle

Handball. Die SG Bruchköbel steht in der Oberliga mit dem Rücken zur Wand: Aktuell steht die SGB auf einem Abstiegsplatz. Um noch auf einen Nichtabstiegsplatz zu springen, muss das Team von Stefan Wagner am Sonntagnachmittag punkten und gleichzeitig auf einen Ausrutscher des TSV Eintracht Böddiger hoffen.

Artikel vom 20. April 2018 - 16:00

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Von Robert Giese

 

Wenn die Partie der SG Bruchköbel am Sonntag um 17 Uhr angepfiffen wird, könnte die Entscheidung im Abstiegskampf allerdings längst gefallen sein, denn Böddiger spielt bereits am Samstag und könnte mit einem Sieg den Klassenerhalt in trockene Tücher bringen. Unabhängig vom Ausgang der Partie des direkten Konkurrenten wollen die Bruchköblerinnen allerdings unbedingt gewinnen: „Wir wollen uns auf jeden Fall mit einem Sieg verabschieden, so oder so“, betont Wagner.

Im Hinspiel hatte es mit einem Sieg nicht geklappt, denn damals hatte die SGB zwar einen zwischenzeitlichen Rückstand wieder wettgemacht, einen Punktgewinn jedoch denkbar knapp verpasst: In der Schlusssekunde setzte Torjägerin Kristin Amos einen Siebenmeter nur an den Pfosten, weshalb ihr Team mit 27:28 den Kürzeren zog. „Wenn das Spiel nochmal so verläuft wie in der Hinrunde, hätte ich nichts dagegen. Diesmal aber mit einem anderen Ausgang“, war Wagner mit der Leistung seiner Mannschaft im Hinspiel insgesamt nicht unzufrieden.

„Wir müssen sie von unserem Tor fernhalten“
Jetzt im Rückspiel erwarte sein Team gegen den „auf jeder Position doppelt gut besetzten“ Tabellenfünften eine schwierige Aufgabe, insbesondere die Distanzwürfe von Marie-Kathrin Herwig seien brandgefährlich. „Wir müssen sie von unserem Tor fernhalten“, umschreibt der SGB-Coach seinen Matchplan, möglicherweise mit einer positionsbezogenen 5:1-Deckung. Den letzten Gegnern der Nordhessinnen ist das jedoch nicht allzu gut gelungen, denn Kirchhof hat seine letzten vier Spiele allesamt gewonnen.

Wagner will sich davon jedoch nicht entmutigen lassen und sieht bei der formstarken SGK auch Schwächen: „Ihre Abwehr ist gerade über den Mittelblock ganz gut zu knacken“, so der SGB-Coach, „grundsätzlich sind sie definitiv schlagbar und liegen uns von ihrer Spielanlage her.“ Personell sind die Bruchköblerinnen am Sonntag auf wie neben dem Spielfeld gut aufgestellt, denn einerseits sind alle Spielerinnen fit, andererseits werden viele Fans ihre Mannschaft bei ihrem letzten Spiel im Fanbus begleiten und von der Tribüne aus anfeuern.

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