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3. Liga: Nächster Abstiegskracher für die SG Bruchköbel

Bruchköbel

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    Milos Kreckovic (am Ball) hat sich mit der SG Bruchköbel etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Nach dem Sieg über Bernburg gilt es nun, beim direkten Konkurrenten Bad Blankenburg nachzulegen. Archivfoto: Kalle

Handball. Durch gute Leistungen in den vergangenen Wochen hat sich die SG Bruchköbel am eigenen Schopfe zumindest ein Stück weit aus dem Abstiegssumpf herausgezogen und weist aktuell zwei Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone auf. Diesen Vorsprung wollen die Bruchköbeler am Sonntag behaupten oder nach Möglichkeit sogar ausbauen.

Artikel vom 06. April 2018 - 12:49

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Allerdings dürfte der Gegner der SGB etwas dagegen haben, schließlich ist der HSV Bad Blankenburg ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt. In der Tabelle steht die Mannschaft aus Thüringen zwei Plätze hinter dem Team von Tim Beckmann und steckt damit im Tabellenkeller in einer Gruppe aus vier Mannschaften, die jeweils 18 Punkte auf dem Konto haben.

Nach vollkommen enttäuschend verlaufener Hinrunde hat der HSV in der Winterpause personell merklich aufgerüstet, im neuen Jahr viele starke Spiele abgeliefert und dabei auch gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte zuverlässig gepunktet. „Bad Blankenburg hat in der Rückrunde gezeigt, zu welchen Leistungen sie fähig sind“, betont auch Beckmann, „uns erwartet daher eine richtig schwierige Aufgabe.“

Blankenburg hat Heimsieg-Serie
Insbesondere in eigener Halle gaben sich die Thüringer zuletzt keine Blöße und gewannen ihre letzten drei Heimspiele allesamt – unter anderem ließ der Tabellenfünfte aus Hanau in Thüringen Federn. „Ihre Heimstärke haben sie selbst gegen starke Gegner immer wieder bewiesen“, ist der SGB-Coach daher gewarnt. Die beiden jüngsten Auswärtsniederlagen sorgten zwar für eine kleine Delle in der Formkurve des HSV, gerade die knappe 19:22-Pleite beim TV Großwallstadt dürfte den Bad Blankenburgern aber Auftrieb gegeben haben – schließlich war für das Kellerkind beim Spitzenreiter bis in die Schlussphase hinein ein Punktgewinn in Reichweite.

„Sie sind eine sehr erfahrene, internationale Mannschaft“, weist Beckmann auf die Qualitäten des Tabellenvierzehnten hin, der in Frank Grohmann nicht nur über einen starken Spieler im rechten Rückraum verfügt, sondern auch über treffsichere Außenspieler. „Über die Erste und Zweite Welle sind sie vor allem über die Außen sehr gefährlich und geben Vollgas“, so Beckmann, der deshalb auf ein gutes Rückzugsverhalten seiner Mannschaft setzt.

Bad Blankenburg mit robuster Abwehr
Im gebundenen Spiel komme es bei seiner Mannschaft auf eine stabile Abwehr und gute Torhüter an, die gut kooperierten – gegen Bernburg konnten die Bruchköbeler dadurch gerade in der Schlussphase gut von Abwehr auf Angriff umschalten und einige leichte Treffer über Tempo-Gegenstöße erzielen. Ähnlich wie Bernburg verfüge Bad Blankenburg über eine robuste Defensive, die körperbetont verteidige. „Das kann durchaus ruppig werden“, vermutet Beckmann, dem davor allerdings nicht bange ist: „Wir haben vor zwei Wochen gegen Bernburg bestanden und werden auch in Bad Blankenburg wie Männer spielen.“

Der Last-Minute-Sieg gegen Bernburg soll bei den Bruchköbelern dafür noch einmal zusätzliche Energien freisetzen: „Das muss uns motivieren“, hofft der Bruchköbeler Trainer, „aber wir müssen auch demütig sein, denn das Spiel gegen Bernburg hätte leicht auch ganz anders ausgehen können.“

Beckmann sieht seine Mannschaft mit Bad Blankenburg auf Augenhöhe: „Sie spielen eine starke Rückrunde, aber wir haben in den letzten Wochen ebenfalls gute Leistungen gezeigt.“

Auswärts konnten die Bruchköbeler in diesem Jahr zwar erst einen Zähler holen, diese Bilanz will der Tabellenzwölfte, der personell erneut aus dem Vollen schöpfen kann, am Sonntag aber aufpolieren: „Unser Ziel ist ein doppelter Punktgewinn. Das muss in dieser Situation einfach sein.“  rob

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