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Testspiele: 1960 und 93 siegen, Germania und Erlensee mit Remis

Fußball

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    Boten eine torreiche Partie: Dennis Gogol (links) hat mit dem FC Hanau 93 ein Testspiel beim Gruppenligisten FSV Bad Orb mit 7:4 gewonnen. In dieser Szene versucht Lars Wieczorkowski einen Querpass zu verhindern. Foto: Achim Senzel

Fußball. Die Hessen- und Verbandsligisten aus dem Fußballkreis Hanau sind bei ihren Testspiel am vergangenen Wochenende ohne Niederlage geblieben. Drei Begegnungen endeten dabei 1:1, zwei Partien mit 7:4.

Artikel vom 09. Februar 2020 - 20:09

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FSV Bad Orb – FC Hanau 93 4:7: Das Testspiel beim Gruppenligisten entpuppte sich als echtes Torfestival. Am Ende behielt der Favorit in der Kurstadt die Oberhand, die vier gefangenen Gegentore dürften Trainer Michael Fink aber nicht geschmeckt haben. Patrick Gischewski und Salvatore Bari brachten die 93er in Führung, ehe Tim Wittig per Strafstoß in der 30. Minute verkürzte. Den vierten Treffer des ersten Abschnitts erzielte Kahraman Damar zur 3:1-Halbzeitführung.

93er vorne hui und hinten pfui

Bad Orb versteckte sich auf dem kleinen Kunstrasenplatz keineswegs und verkürzte durch Routinier Vincenzo Montaldo auf 2:3. Der HFC ließ den Ball gut in den eigenen Reihen laufen und steuerte durch Feta Suljic und Kristijan Bejic die nächsten Treffer bei. Es ging aber weiter hin und her. Yakup Yigit traf wieder per Elfmeter für den FSV, Bari konterte mit dem 6:3. Montaldo traf zum zweiten Mal, ehe Damar den Treffer zum Endstand markierte.

„Das Spiel hat Spaß gemacht, da es flott war und auf einem tollen Kunstrasen stattgefunden hat. Nach vorne haben wir unsere Sache sehr gut gemacht, in der Abwehr hat das eine oder andere nicht so funktioniert. Wir werden an diesen Fehlern arbeiten, dafür ist die Vorbereitung ja da“, so HFC-Abteilungsleiter Giovanni Fallacara.

Erlensee mit 1:1 bei Hessenligist zufrieden

RW Walldorf – FC Erlensee 1:1: Nach zwei knappen Niederlagen gegen die Hessenligisten Viktoria Griesheim (1:2) und SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (2:3) lief es im dritten Anlauf gegen einen Vertreter der höchsten hessischen Amateurklasse für den FCE besser. "Wir haben eine ansprechende Leistung geboten und haben uns das Remis redlich verdient“, war Tobias Heilmann mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Erstmals beim Verbandsliga-Ersten dabei war mit David Nene ein Jugendspieler aus den eigenen Reihen.

Im ersten Durchgang hatte Walldorf mehr Spielanteile und besaß auch die besseren Chancen. Es war in erster Linie ein Verdienst von FCE-Keeper Alem Omeragic, dass bis zum Seitenwechsel hinten die Null stand. In Durchgang zwei agierte Erlensee offensiver und erzwang einen ausgeglichenen Spielverlauf. Tom Niegisch erzielte die zu diesem Zeitpunkt nicht überraschende Gästeführung. Winterneuzugang Mohammed Hakimi, der von Germania Ober-Roden nach Walldorf gewechselt war, glich zum 1:1-Endstand aus. Wenig später traf der eingewechselte Sebastian Wagner nur den Pfosten des Walldörfer Tores.

Germania Großkrotzenburg – Spvgg. Oberrad 1:1: Verbandsligist Großkrotzenburg hat gegen die Spvgg. Oberrad, den Tabellenführer der Gruppenliga Frankfurt West, ein 1:1-Unentschieden erzielt. Germania-Coach Christos Tsifnas war mit der Leistung seines Teams einverstanden und bemängelte lediglich die schwache Chancenverwertung in der ersten Hälfte.

Germania glänzt im Umschaltspiel

Noah Knezovic brachte die Gastgeber in Führung. Nach einem Schnitzer in der Innenverteidigung der Gäste umkurvte er Oberrads Keeper und schob den Ball ins leere Tor. In der Folgezeit spielte sich die Tsifnas-Elf etliche Torchancen heraus. Das Umschaltspiel funktionierte gut, schnell und druckvoll griff der Verbandsligist über die Außenpositionen an. „Zur Pause hätte es durchaus 4:0 stehen können“, meinte der Übungsleiter der Großkrotzenburger.

Acht Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, da glich Kaan Köksal für Oberrad aus. Der ehemalige Stürmer des SC 1960 Hanau lief alleine auf das Großkrotzenburger Gehäuse zu und vollendete eiskalt. Viele Wechsel auf beiden Seiten waren in der zweiten Halbzeit für den Spielfluss nicht förderlich. Folglich sahen die Zuschauer nun weitaus weniger herausgespielte Torchancen. „Wir haben uns im Vergleich zu der 1:6-Niederlage bei Germania Bieber deutlich gesteigert und ich bin sicher, dass wir die verbleibenden drei Wochen der Vorbereitung gut nutzen werden“, so Tsifnas abschließend.

1960 testet gleich zweimal

Teutonia Köppern – SC 1960 Hanau 1:1: Der HSC reiste mit nur 14 Spielern an. Özcan Aydin, Aret Demir und Pascal Bauer fehlten krankheitsbedingt, Michael Kohnke, Ilker Bicakci sowie die Neuzugänge Engin Arslan, Ozan Keskin, Lukas Knell und Dominik Emmel kamen einen Tag später gegen Makkabi zum Einsatz.

„Wir haben viel probiert, einiges hat geklappt, anderes nicht. Auf jeden Fall haben wir neue Erkenntnisse gewonnen“, meinte Erinc. Köppern, Dritter der KOL Hochtaunus, ging früh durch Fabian Bannert (10.) in Führung, im direkten Gegenzug glich Jean Bosco Makengo (11.) nach einem sehenswerten Solo aus.

TuS Makkabi – SC 1960 Hanau 4:7: Erinc rotierte kräftig und brachte sechs neue Spieler. Was sich in der Offensive positiv bemerkbar machte, im Defensivbereich traten dagegen Schwachstellen auf, die es in den kommenden Testspielen zu beheben gilt.fs/geb



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