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U12-Hallenmasters: Entscheidung fällt nach Siebenmeterschießen

Fußball

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    Hallenspektakel vom Feinsten: Beim TimePartner U12-Hallenmasters von Germania Großkrotzenburg hat es Jugendfußball auf höchstem Niveau in der August-Schärttner-Halle gegeben. Der Bundesliga-Nachwuchs von Borussia Dortmund und RB Leipzig hat um Platz drei gespielt. Im Finale hat sich Borussia Mönchenglattbach gegen Herta BSC Berlin durchgesetzt. Foto: Scheiber

Fußball. Jugendfußball der Extraklasse bekamen jeweils rund 300 Zuschauer an zwei Turniertagen bei dem vom FC Germania Großkrotzenburg glänzend organisierten TimePartner U12-Hallenmasters geboten. 

Artikel vom 02. Februar 2020 - 20:14

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Strahlende Sieger in der Hanauer August-Schärttner-Halle waren die Nachwuchskicker von Borussia Mönchengladbach, die sich im Finale gegen Hertha BSC Berlin einen wahren Krimi lieferten und nach dem 11:10-Erfolg nach Siebenmeterschießen voller Stolz den Siegerpokal aus den Händen von Welt- und Europameister Andreas Möller entgegennahmen.

Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1-Unentschieden gestanden. Der entthronte Titelverteidiger RB Leipzig verlor das kleine Finale mit 0:1 gegen das erstmals am top besetzten Nachwuchsturnier teilnehmende Team von Borussia Dortmund.

Überraschendes Aus

Überraschend kam bereits in der Zwischenrunde das Aus für die Youngster des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München. Die U12-Junioren aus der bayrischen Landeshauptstadt landeten hinter Eintracht Frankfurt (mit dem Neuenhaßlauer Louis Jung) und der TSG Hoffenheim nur auf dem dritten Rang – im Endeffekt war für die Münchner ein 3:3 im letzten Zwischenrundenspiel gegen Kickers Offenbach zu wenig.

Dass die vier lokalen Teams trotz der Tatsache, dass sie mit U13-Spielern auflaufen durften, in der Vorrunde chancenlos blieben, war zu erwarten, schließlich hatten viele Bundesliga-Vereine die stärksten Kicker des U12-Jahrgangs aus ihren Nachwuchsleistungszentren mit am Start.

So blieben die Mannschaften von Germania Großkrotzenburg, Kewa Wachenbuchen, Bayern Alzenau und Rot-Weiß Walldorf allesamt in der Vorrunde ohne Punktgewinn. Am besten behaupteten sich noch die Alzenauer, die dank einer herausragenden Vorstellung ihres Torhüters Victor Pätzelt in der Gruppenphase alle Partien nur knapp verloren. „Das war Wahnsinn, was der gehalten hat“, lobte Großkrotzenburgs Erstmannschaftstrainer Christos Tsifnas, der wie sein gesamtes Verbandsligateam beim Jugendfußballevent Teil eines rund 70-köpfigen Helferteams war.

Unermüdlicher Einsatz der Ehrenamtlichen

Speziell beim Auf- und Abbau der Rundum-Bande taten sich die Seniorenspieler hervor. „Es ist unglaublich, was unser Verein in Sachen Helfer und Organisation auf die Beine gestellt hat“, lobte „Turnierchef“ Matthias Filbrich den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer. Ein großer Dank ging auch an die Sponsoren. Besonders das von der Firma Selgros organisierte Catering für die Teams und VIP-Gäste sowie die Einladung sämtlicher Trainer zu einem gemeinsamen Abendessen fand guten Anklang. 

Ohne die Unterstützung der heimischen Vereine bei der Unterbringung der teilnehmenden Spieler, könnte ein Jugendturnier dieser Kategorie und vor allem dieser Größenordnung auch nicht über die Bühne gehen. Das Organisations-Team um Matthias Filbrich wisse dies zu schätzen. Immerhin 20 teilnehmende Mannschaften hatten somit kurze Wege zum Turnierort, alle Gäste fanden in naher Umgebung von Hanau eine entsprechende Schlafgelegenheit für ein beziehungsweise zwei Nächte.

„Viele Mannschaftsverantwortliche haben sich mit Tschüss bis nächstes Jahr verabschiedet. Es ist eine Riesensache, dass das Turnier bei den Profivereinen einen festen Platz im Terminkalender hat“, freut sich Matthias Filbrich, der mittlerweile die vierte Großveranstaltung dieser Art in der Schärttner-Halle organisiert hat. Natürlich rechnet der Verbandsligist nach mehreren Tagen intensiver Arbeit mit einem kleinen Überschuss, doch auf Gewinnmaximierung ist das nationale Jugendturnier der deutschen Fußballelite nicht ausgelegt. „Der Imagegewinn für unseren Verein ist viel höher zu bewerten“, betont Filbrich.



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