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VfB-Cup: KV Mühlheim schlägt Niederrodenbach in packendem Finale

Fußball

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    Marco Veit (links) und Germania Niederrodenbach mussten sich im Finale dem KV Mühlheim um Robin Engsbers geschlagen geben. Foto: Patrick Scheiber

Fußball. Der KV Mühlheim hat das Seniorenturnier des VfB Großauheim in der Großsporthalle am Spitzenweg gewonnen. Der Offenbacher Kreisoberligist setzte sich in einem packenden Endspiel 6:5 (2:2) nach Neunmeterschießen gegen Germania Niederrodenbach durch und kassierte eine Siegprämie in Höhe von 250 Euro.

Artikel vom 12. Januar 2020 - 14:34

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Die Spargel-Germanen trösteten sich mit 150 Euro. Das kleine Finale gewann der FC Hanau II 5:2 gegen den FC Erlensee II. Auch der Titel des besten Torschützen ging an die 93er. Onur Bulut hatte am Ende die Nase vorne. Als besten Torwart kürte die Turnierleitung den Mühlheimer Nabil Ahmidoach.

Siegeswille schlägt Spielfreude

Ralf Uhrig sprach von einem verdienten Sieger. „Niederrodenbach hatte wohl spielerische Vorteile, das kompensierte Mühlheim aber mit seinem unbändigen Siegeswillen“, meinte der VfB-Vorsitzende. Was umso erstaunlicher war in Anbetracht der großen Spielerfluktuation in der Winterpause bei den abstiegsgefährdeten Mühlheimern. Auch auf dem Trainerstuhl gab es eine Änderung, hier schwingt seit Anfang Januar Marco Bataineh das Zepter. „Das neuformierte Team hat sich bestens präsentiert“, lobte Uhrig​den KVM.

In einem hochklassigen Finale glichen die Spargel-Germanen erst kurz vor Schluss aus, im Neunmeterschießen hatte Mühlheim, das sehr abgezockt wirkte, die besseren Nerven.

Germania Dörnigheim schickt die zweite Garde

Dem Ruf einer guten Hallenmannschaft wurde Hallenmasterssieger Germania Dörnigheim nicht gerecht. Ursprünglich sollte das Turnier in Großauheim als Generalprobe für das Hallenmasters am kommenden Wochenende dienen. Da jedoch nicht mit Bande gespielt wurde, trat der Gruppenligist mit einem verstärkten B-Team an, das am Ende nur Achter wurde.

Mit der Leistung der Schiedsrichter, die zuletzt öfters im Rampenlicht standen, war Uhrig rundum zufrieden. „Sie machten einen Superjob, deeskalierten und griffen, wenn nötig, auch hart durch. Da war eine klare Linie zu erkennen.“

Auch die Zuschauerzahl freute den VfB-Chef. Nach einjähriger Pause pilgerten 150 Besuchern in die Halle, „damit sind wir rundum zufrieden.“ Kritik übte Uhrig dagegen am Auftritt der eigenen Mannschaft, die nur Siebter wurde. „Das habe ich den Spielern auch deutlich gesagt. So dürfen wir uns in einer Woche beim Hallenmasters nicht präsentieren“, erwartet der 54-Jährige eine deutliche Steigerung.​



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