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Maintaler Stadtmeisterschaft: Germania will den Titel-Hattrick

Fußball

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    Vorjahressieger bei der Maintaler Hallenstadtmeisterschaft war Germania Dörnigheim. Archivfoto: Roland Adrian

Fußball. Gruppenligist FC Germania Dörnigheim will bei der Maintaler Hallenstadtmeisterschaft zum dritten Mal in Folge den Titel holen. Die Schwarz-Weißen wären dann mit elf Titeln alleiniger Rekordtitelträger vor dem FC Hochstadt mit zehn.

Artikel vom 02. Januar 2020 - 16:56

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Von Gert Bechert

„Wir streben am Sonntag den Hattrick an. Allein schon wegen des wenig ansehnlichen Pokals, der dann in unsere Vereinsvitrine wandern würde und hoffentlich durch einen schöneren Pokal ersetzt würde“, peilt Ioannis Kostiris, Sportlicher Leiter des FC Germania Dörnigheim, den dritten Sieg in Folge in der Maintalhalle an. 

Germania in der Halle kaum zu stoppen

Die Chance dazu ist sehr groß. Seit dem letztjährigen Gewinn des Hanauer Hallenmasters ist die Germania das Maß aller Dinge unter dem Hallendach. Auch in diesem Jahr scheint sich nichts daran zu ändern. Beim Opel-Brass-Cup der SG Bruchköbel wurde der Gruppenligist erst im Finale von der FG Seckbach gestoppt.

Dabei fehlten dem Ostgruppen-Zweiten namhafte Kicker wegen Urlaubs oder Verletzung. Kostiris deutete an, dass mit Emanuel Becker und Mimoun Attanin zwei ausgewiesene Hallenspezialisten am Sonntag wieder dabei sein werden. Auch Gjorgi Trajanov wird dazu stoßen. 

Hochstadt in der Zwickmühle

Ob einer der vier anderen Maintaler Konkurrenten der Germania das Wasser reichen kann, ist sehr fraglich. Der FC Hochstadt hofft noch auf die Qualifikation für das Hallenmasters. Dazu bietet sich den Lila-Weißen am Samstag beim Steeder Wintercup die letzte Gelegenheit.

Manfred Maier befindet sich in einer Zwickmühle. Als Freund des Masters wäre er gerne am 18. und 19. Januar in der August-Schärttner-Halle dabei, andererseits will der FCH-Vorsitzende aber auch nicht mit einer Verlegenheitsmannschaft einen Tag später in der Maintalhalle aufkreuzen. Der gordische Knoten sollte im Laufe der Woche gemeinsam mit Trainer Sahin Arslanergül durchschlagen werden.

Bischofsheim will Blamage vergessen machen

Mit dem Thema Hallenmasters braucht sich Cedric Liuzzo nicht zu beschäftigen. Der Spielertrainer des FSV Bischofsheim kann sich voll auf die Hallenstadtmeisterschaft konzentrieren, nachdem die „Frösche“ erstmals seit Jahren nicht in der August-Schärttner-Halle dabei sind. Das letztjährige blamable Abschneiden in der Maintalhalle – der FSV wurde Letzter – schmerzt Liuzzo immer noch. „Das gilt es zu korrigieren“, fordert der Coach. 

Ganz entspannt sieht dagegen Thorsten Maier den Titelkämpfen entgegen. „Nachdem wir uns überraschend als Dritter der Kreisoberliga für das Masters qualifiziert haben, ist die Stadtmeisterschaft eine Generalprobe für uns“, meint der Kewa-Coach. Die Kewa geht mit zwei Blöcken in das Turnier, gleich im Eröffnungsspiel gegen die Germania muss der KOL-Vertreter Farbe bekennen. A-Ligist Dörnigheimer SV wäre mit einer Wiederholung des letztjährigen vierten Platzes zufrieden. 

Gespielt wird im Modus „Jeder-gegen Jeden“. Das Turnier beginnt um 12.30 Uhr, zum Abschluss um 16.15 Uhr stehen sich die Germania und der FC Hochstadt gegenüber. Das Startgeld wird nach den Worten des Germania-Vorsitzenden Wolfgang Marx komplett ausgeschüttet, der Sieger erhält 100 Euro.



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