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Opel-Brass-Cup: FG Seckbach triumphiert beim Turnier

Fußball

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    Es hat nicht ganz gereicht: Michael Roth und Germania Dörnigheim setzten sich beim Opel-Brass-Cup im Viertelfinale gegen Gastgeber Bruchköbel und im Halbfinale gegen Steinheim durch. Im Endspiel musste der Gruppenliga-Zweite allerdings Seckbach den Vorzug lassen. Foto: TAP

Fußball. Die FG Seckbach hat zum zweiten Mal nach 2017 den Opel-Brass-Cup der SG Bruchköbel gewonnen. Der Dritte der Gruppenliga Frankfurt West setzte sich gegen den Ost-Vertreter Germania Dörnigheim mit 3:2 durch und kassierte 800 Euro Siegprämie. 

Artikel vom 30. Dezember 2019 - 12:18

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Von Gert Bechert

Die Germania tröstete sich mit 400 Euro. Im kleinen Finale besiegte der VfR Kesselstadt den höherklassigen SVG Steinheim 4:3.

Auch die Torjägerkrone ging an den Zweiten der Kreisoberliga Hanau. Der bereits 36-jährige Emir Drino erzielte 13 Buden. Als besten Torwart zeichnete die Turnierleitung Germania-Keeper Christian Marggraf aus. Das Ticket für das Hallenmasters sicherte sich die Spvgg. Roßdorf.

Spätestens nach dem Viertelfinalcoup gegen den FC Hanau 93 (6:4) zählte Seckbach zum engsten Favoritenkreis. Und das ohne Trainer und Betreuer. „Beide Trainer erwarten Nachwuchs und waren deshalb unabkömmlich, den Vorstand interessierte das Turnier nicht“, war aus Spielerkreisen zu hören. In Eigenregie managten die Spieler das Turnier hervorragend. Im Halbfinale setzte sich Seckbach gegen Kesselstadt mit 3:2 durch, und nahm damit Revanche für die 1:4-Niederlage in der Gruppenphase. 

Im Viertelfinale gegen den Gastgeber

Germania Dörnigheim traf wie im Vorjahr im Viertelfinale auf Gastgeber und Titelverteidiger SG Bruchköbel. Diesmal treten die Maintaler den Spieß um und gewannen 4:3. Dabei sah die Germania bis zwei Minuten vor Schluss bei einer 4:0-Führung schon wie der sichere Sieger aus, doch zweimal Felix Rohner und Marco Barcik verkürzten noch auf 3:4. Im Halbfinale kreuzten Dörnigheim und Steinheim, die sich schon in der Gruppenphase gegenüber standen, erneut die Klingen. „Der Spielplan war nicht gerade ideal, eigentlich sollten Gruppengegner erst wieder im Endspiel aufeinandertreffen“, monierte Dörnigheims sportlicher Leiter Jochen Kostiris, der den in Urlaub weilenden Spielertrainer Hicham Abdessadki vertrat, den Spielplan. Nach dem 3:2-Sieg im Gruppenspiel ließ die Germania ein noch deutlicheres 4:1 im Semifinale folgen.

Mit dem Erreichen des Finales hatte die Mannschaft nach den Worten Kostiris‘ ihr Soll mehr als erfüllt. „Mit Emanuel Becker, Maximilian Walter, Georgi Trajanov und Abdessadki fehlten uns wichtige Spieler, trotzdem hat die Mannschaft ihre Sache sehr gut gemacht“, meinte er vor dem Finale.

Das Endspiel verlief zunächst ohne Höhepunkte, bis zum 0:1 durch Milad Wardak tasteten sich beide Teams ab. Danach ging es Schlag auf Schlag. Daniel Hofmann und Ugur Erdogan drehten binnen einer Minute das Spiel und brachten Dörnigheim in Führung. Was speziell bei den Wardak-Brüdern die Sicherungen durchbrennen ließ. Milad Wardak bekam eine Zeitstrafe aufgebrummt, die Seckbach aber schadlos überstand.

Beruhigung in der Halbzeit

In der Halbzeit beruhigten sich die Gemüter wieder. Nach einer tollen Kombination glich Julien Herrero zum 2:2 aus. Emir Kirci sorgte mit dem 3:2 für den zweiten Turniersieg der Frankfurter Gäste.

Kritik übte Kostiris am zu glatten Boden in der Dreispitzhalle, „die Spieler rutschten oftmals weg“. Neben der Niederlage hatte die Germania noch eine weitere Hiobsbotschaft zu verkraften. Tim Teicher schied im letzten Gruppenspiel gegen die Spvgg. Dietesheim mit Verdacht auf Bänderriss aus.

SGB-Abteilungsleiter Oliver Gust war trotz des frühen Ausscheidens seiner Mannschaft mit dem Turnier zufrieden. Allerdings wurde mit 450 Zuschauern die angestrebte Zahl von 500 Besuchern unterschritten. Zudem gab es einen wenig rühmlichen Auftritt des FV Saz-Rock Frankfurt. Nach zwei Niederlagen gegen Eintracht Oberissigheim (1:5) und Bruchköbel I (2:13) trat der Frankfurter A-Ligist zum letzten Gruppenspiel gegen den SV Pars Neu-Isenburg nicht mehr an. Mitorganisator Herbert Reuter wollte die Sache nicht überbewerten: „Als Grund gaben sie verletzte Spieler an, zudem hätten welche zum Spätdienst weggemusst.“



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