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Opel-Brass-Cup: Für den Titelverteidiger SGB wird es schwer

Fußball

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    Gastgeber und Rekordtitelträger SG Bruchköbel (Felix Tugend, links) gewann im Vorjahr das Endspiel gegen Germania Schwanheim. Archivfoto: TAP

Fußball. Der Opel-Brass-Cup der SG Bruchköbel feiert Jubiläum. Zum 25. Mal trägt der Gruppenligist das Hallenturnier vom 27. bis 29. Dezember in der Dreispitzhalle aus. Wie im Vorjahr sind 16 Mannschaften am Start, die in vier Vierergruppen eingeteilt wurden. 

Artikel vom 24. Dezember 2019 - 12:00

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Von Gert Bechert

Leider sind diesmal keine Verbandsligisten dabei, auch die drei Hanauer Vertreter der zweithöchsten hessischen Amateurklasse zeigten kein Interesse. Während der SC 1960 Hanau und der FC Erlensee der Halle die kalte Schulter zeigen und nur beim Hanauer Hallenmasters antreten, hat sich Germania Großkrotzenburg anders entschieden und nimmt am Silvester-Cup des FC Germania Niederrodenbach teil.

Dafür gastiert mit dem FC Hanau 93 der ranghöchste Hanauer Kreisverein in der Dreispitzhalle. Seit 2014 war das Verhältnis zwischen dem HFC und der SGB nach der damaligen kurzfristigen Absage der 93er stark unterkühlt. „Das ist Schnee von gestern, wir streben in der Dreispitzhalle den Sieg an“, bekräftigt Giovanni Fallacara die Favoritenrolle des ältesten hessischen Fußballvereins.

Kein Hindernis in Sicht

Auch die gleichzeitige Teilnahme am Silvester-Cup in Niederrodenbach sieht der Abteilungsleiter nicht als Hindernis. „Die Germania ist bei der Erstellung des Turnierplans unseren Wünschen entgegengekommen, sodass sich die Gruppenspiele nicht überschneiden.“

Eng könnte es dagegen bei der Finalrunde werden, die in Bruchköbel am Sonntag um 16 Uhr und in der Bulau-Halle um 17 Uhr beginnt. 

Am ehesten streitig machen könnte dem Hessenligisten die Siegprämie von 800 Euro Gruppenliga Ost-Spitzenreiter SV Pars Neu-Isenburg – zumindest nach den Worten von Claus Schäfer. „Pars ist ein absoluter Hallenspezialist, was die Teilnahme an der deutschen Futsal-Meisterschaft unterstreicht. Die haben ein tolles Team“, informiert der Trainer der SG Bruchköbel. Sein eigenes Team kann sich ein Bild von der Leistungsstärke der Isenburger bereits in der Gruppenphase machen, wo beide Mannschaften aufeinander treffen. Bruchköbel geht als Titelverteidiger ins Rennen und ist mit acht Siegen auch Rekordtitelträger. 

Auf Torwart Yannik Dauth, der auf Einsätze in der Halle verzichtet und von Michael Waldert vertreten wird, Rico Fleischer, Fatih Özkan und Francis Ennin muss Schäfer verzichten.

Niemanden unterschätzen

Nicht zu unterschätzen ist auch Gruppenliga-Aufsteiger Germania Dörnigheim, der vor Jahresfrist das Hallenmasters gewann. Aber auch der Westgruppen-Vertreter FG Seckbach, Sieger 2017, gehört zum Favoritenkreis.

Das Gros der Teams gehört der Kreisoberliga an, fünf spielen in der KOL Hanau, zwei in der KOL Offenbach und je einer in der KOL Frankfurt und der KOL Gelnhausen. Das Teilnehmerfeld komplettiert die zweite Mannschaft der SGB. 

Das Preisgeld wurde auf 1500 Euro gesenkt. Der Sieger erhält 800 Euro, der Zweite 400. Der Dritte bekommt 200 Euro und der Vierte 100. Mitorganisator Herbert Reuter hofft wieder auf 500 bis 600 Zuschauer, „damit wären wir rundum zufrieden.“

Der Opel-Brass-Cup zählt zu den fünf Qualifikationsturnieren für das Hallenmasters am 18. und 19. Januar 2020 in der August-Schärttner-Halle. Um ein Ticket streiten Eintracht Oberissigheim, Spvgg. Roßdorf, Eintracht Oberrodenbach und der FC Hochstadt. 



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