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Gesicht des FC Hochstadt: Manfred Maier ist Kreisehrenamtssieger

Fußball

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    Auszeichnung im Fußballkreis: Kreisfußballwart Dirk Vereeken und Kreisehrenamtsbeauftragter Walter Hessler (von links) danken dem Hochstädter Manfred Maier für dessen ehrenamtliches Engagement. Foto: Roland Adrian

Fußball. Für Manfred Maier fühlte es sich an, wie ein vorweihnachtliches Geschenk: Die Ehrung als Kreisehrenamtssieger 2019, die er im Rahmen der Rückrundenbesprechung des Fußballkreises Hanau am vergangenen Montag erhielt. 

Artikel vom 19. Dezember 2019 - 14:08

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Kreisfußballwart Dirk Vereeken würdigte die unermüdliche ehrenamtliche Tätigkeit des Vorsitzenden des FC Hochstadt und hob dabei besonders seinen großen Anteil beim Bau des neuen Klubheims und des Kunstrasenplatzes in den vergangenen Jahren hervor.

Seit 2002 Vorsitzender des FCH

Für fast eine Generation von Spielern verkörpert Manfred Maier das Gesicht des FC Hochstadt. Zunächst als Jugendleiter von 1992 bis 2002 und seit 2002 als Vorsitzender der Lila-Weißen. 17 Jahre steht er mittlerweile an der Spitze des FCH, solange wie kein anderer vor ihm. Auf Kreisebene ist nur Helmut Reinert, Kreisehrenamtssieger 2018, der seit 1996 Eintracht Oberrodenbach führt, länger im Amt.

Als echter „Bernemer Bub“ fand Maier über Bischofsheim den Weg nach Hochstadt. Da Sohn Markus 1988 den Lila-Weißen beitrat, fand auch Maier senior den Weg zum FCH. 1992 übernahm er von Stefan Prinz das Amt des Jugendleiters.  2002 wurde er von den Mitgliedern zum Nachfolger von Gert Bechert als Vorsitzender gewählt.

Kunstrasenplatz und neues Klubheim ermöglicht

Bereits bei seinem Amtsantritt hatte er zwei Visionen im Kopf, wofür er oft belächelt wurde: den Neubau eines Klubheimes und den Bau eines Kunstrasenplatzes. Diese Ziele verfolgte er beharrlich und setzte sie letztlich gegen alle Widerstände durch. Das in Fertigbauweise erstellte Klubheim wurde 2013 eingeweiht, gleichzeitig wurden die Duschkabinen im Umkleidegebäude saniert.

Der Umbau des alten Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz erfolgte im Frühjahr 2016. In puncto organisatorischer Abwicklung eine wahre Meisterleistung, die federführend in den Händen Maiers lag. „Ich hatte den Bau eines Kunstrasenplatzes schon lange im Visier und habe mir viele Gedanken gemacht. Da ich beruflich aus der Baubranche komme, war das sicher ein großer Vorteil“, sagte er damals gegenüber der Presse. Binnen drei Monaten war die Baumaßnahme abgeschlossen. Dass zudem auch der Kostenrahmen eingehalten wurde, passte ins Gesamtbild. 

Sportlich soll es wieder nach oben gehen

Der Abstieg aus der Gruppenliga Ost vor über einem Jahr traf Maier hart. Wer ihn kennt, weiß, dass der umtriebige 70-Jährige alles dransetzen wird, den „Unfall“ zu reparieren. Jetzt freut sich Maier, der auch Inhaber des Landesehrenbriefes ist, zusammen mit seiner Frau Gudrun im Mai nächsten Jahres zur Ehrung aller 32 Kreisehrenamtsträger des Hessischen Fußball-Verbands in die Sportschule nach Grünberg zu fahren. Der damit verbundene Besuch des letzten Heimspiels der Frankfurter Eintracht ist für den bekennenden Eintracht-Fan dabei das i-Tüpfelchen.



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