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Urteil gefallen: KOL-Spiel wird nicht wiederholt

Fußball

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    Symbolfoto: pixabay

Fußball. Gab es einen Pfiff oder nicht? Das war die zentrale Frage, die die Beteiligten am 1. September nach dem Spiel zwischen dem VfR Kesselstadt und Germania Niederrodenbach beschäftigte und am Samstag vor dem Kreissportgericht verhandelt wurde.

Artikel vom 10. November 2019 - 18:29

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Dabei stellte sich aus Sicht des Sportgerichts heraus: Der Schiedsrichter hat die Partie bei einem Konter des VfR kurz vor Schluss beim Stand von 1:0 für Kesselstadt wegen eines Fouls von Niederrodenbach wohl mit einem Pfiff unterbrochen, der sich nach Äußerungen des Schiedsrichters möglicherweise aus der Pfeife gelöst haben könnte. Das Spiel wurde im Anschluss jedoch ohne Unterbrechung fortgesetzt, weil der Schiedsrichter Vorteil anzeigte. Unmittelbar nach dieser Situation fiel der Treffer zum 2:0-Endstand für Kesselstadt. 

Da dies wegen der geringen Restspielzeit aber nicht spielentscheidend gewesen sei, wurde der Protest der Germania abgelehnt. Das teilte Angelo Bologna, Stellvertretender Vorsitzender des Kreissportgerichts, am Sonntag auf Nachfrage mit. Das Spiel wird somit nicht neu angesetzt. Bei der Frage, wie lange im Anschluss noch gespielt wurde, gingen die Meinungen in der rund dreistündigen Verhandlung auseinander. Neutrale Zeugen sprachen Bologna zufolge von wenigen Sekunden. 

Die Germania kann gegen das Urteil in Berfung gehen. „Wenn es nach mir geht, würde ich das gerne von der nächsten Instanz prüfen lassen, da ich gravierende Ungereimtheiten in der Findung und der Begründung des Urteils sehe“, sagte Niederrodenbachs Trainer Jochen Breideband. dli



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