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Hanauer Stadt-Derby im Kreis-Pokal

Fußball

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    Ein wichtiges Spiel steht im Kreis-Pokal bevor. Symbolfoto: Archiv

Fußball.  Für ein Zweitrundenmatch im Kreispokal kommt diese Partie eigentlich viel zu früh, doch die Auslosung hat es so ergeben. Am Mittwochabend empfängt der Verbandsligavierte SC 1960 Hanau den Stadtrivalen und Hessenligisten FC Hanau 93.

Artikel vom 25. September 2019 - 16:37

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Ein Festtag für die Hanauer Fußballfans, die aufgrund des Hessenliga-Aufstiegs der 93er in dieser Saison im Punktspielbetrieb kein heißes Hanau-Derby auf höchster fußballerischer Ebene serviert bekommen. Angepfiffen wird das Stadtduell um 20 Uhr, gespielt wird auf dem Nebenplatz des Herbert-Dröse-Stadions, da es auf dem Hauptfeld kein Flutlicht gibt. 

Die Gastgeber müssen in jedem Fall ihre Startformation umstellen, da Markus Hofmeier rotgesperrt fehlen wird. Özcan Aydin könnte ihn ersetzen. Auch der in den vergangenen Wochen überzeugende Juan Bosco Makengo könnte nach der Rückkehr aus dem Kurzurlaub einen Platz in der Startelf ergattern. Zudem könnte Gabriel Fustero wieder ins Aufgebot rutschen. Für Daigo Hiromoto kommt das Spiel dagegen noch zu früh.

„Das ist schon eine wichtige Woche“

„Die Jungs freuen sich auf das Derby, das war schon im Training zu spüren“, erzählt HSC-Trainer Savas Erinc. Dass es um jede Menge Prestige geht, bezeichnet er als „geile Sache“. Von der Papierform scheint Hessenligist Hanau 93 favorisiert zu sein, doch Erinc glaubt dennoch an ein Weiterkommen. „Wir sind ja im Hessenpokal auch bei Gruppenligist Friedrichsdorf ausgeschieden. Außerdem sehe ich keinen allzu hohen Unterschied zwischen Verbands- und Hessenliga“, meint Erinc.

Sein Team, das am vergangenen Samstag nach dem 0:1 im Spitzenspiel bei Germania Ober-Roden mit hängenden Köpfen vom Platz schlich, hat nun zwei große Aufgaben vor heimischer Kulisse vor sich. Dem Pokal-Hit am heutigen Mittwoch folgt am kommenden Sonntag das Aufeinandertreffen in der Liga mit dem Tabellennachbarn und Hanauer Kreisrivalen 1. FC Erlensee. „Das ist schon eine wichtige Woche“, gibt Erinc offen zu.

Rotation müsse kein Nachteil sein

Auch die Gäste des FC Hanau 93 stehen vor einem knackigen Programm. Bis zum übernächsten Sonntag sind vier Pflichtspiele zu absolvieren, darunter in der Hessenliga die wichtigen Duelle gegen direkte Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wie den SV Steinbach, Türk Gücü Friedberg und Viktoria Griesheim. Und eben das heutige Prestigeduell beim SC 1960 Hanau.

HFC-Abteilungsleiter Giovanni Fallacara rechnet damit, dass Trainer Michael Fink rotieren wird, sieht darin aber keine Nachteile hinsichtlich des Spielausgangs. „Egal, wen Michael aufstellt. Alle können Fußball spielen, werden brennen und alle haben das Zeug dazu, ein Spiel gegen 1960 Hanau zu gewinnen.“ Gerade für Spieler, die zuletzt häufiger auf der Bank saßen, kann das Derby dazu dienen, sich beim Trainerteam für mehr Hessenliga-Spielzeit zu empfehlen.

Großer Respekt vor dem Gegner

Fallacara hat großen Respekt vor der Spielstärke des Gegners („Die haben eine richtig gute Truppe“) sieht aber den Siegesanspruch beim eigenen Hessenliga-Team. „Ich denke, es ist mittlerweile jedem klar, wer in Hanau die Nummer eins ist, doch wir haben die Aufgabe, dies gerade in solchen Spielen auch zu bestätigen.“fs



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