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Kreisoberliga: Oberissigheim im Topspiel gegen Safakspor Hanau

Fußball

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    Bujar Kciku und Eintracht Ober‧issigheim bestreiten das Topspiel. Archivfoto: TAP

Fußball.  Was in der vergangenen Saison noch eine Partie zwischen zwei potenziellen Abstiegskandidaten war, ist an diesem Spieltag das Topspiel der Kreisoberliga Hanau.

Artikel vom 12. Oktober 2018 - 12:10

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Wenn am Sonntag der Zweite, Safakspor Hanau, und der Vierte, Eintracht Oberissigheim, aufeinandertreffen, kommt es zum Duell zweier Mannschaften, die sich nach einem Umbruch im Sommer zu Spitzenteams gemausert haben.

Während Oberissigheim (13. in der Spielzeit 2017/18) am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison über den geschafften Klassenerhalt jubeln durfte, war bei den Hanauern (14. der vergangenen Spielzeit) Zittern über den letzten Spieltag hinaus angesagt. Safakspor hätte eigentlich in die Relegation gegen den Dritten aus der Kreisliga A gemusst. Da Eintracht Oberrodenbach den Aufstieg in die Gruppenliga realisierte, und die ET-SF Windecken ihr Team in die B-Liga zurückzogen, durften die Hanauer jedoch in der Liga bleiben.

Großer Umbruch bei beiden Mannschaften

Seitdem hat sich in beiden Mannschaften einiges getan. 23 neue Spieler sind im Sommer nach Hanau gekommen, von denen einige mittlerweile in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen. Bei Oberissigheim durfte Trainer Christopher Schneider zwölf neue Gesichter begrüßen.

Beide neuformierten Mannschaften scheinen sich immer besser einzuspielen. Safakspor holte aus den letzten acht Spielen sieben Siege. Eintracht Oberissigheim ist seit sieben Partien ungeschlagen. „Zu Beginn der Saison war es noch eine zusammengewürfelte Mannschaft, aber wir kommen gefühlt immer besser in Tritt. Wir werden stabiler und die Balance zwischen Mittelfeld und Abwehr wird immer besser“, sagt Eintracht-Coach Schneider.

Viel Variabilität

Er hat aus der neuformierten Mannschaft mittlerweile eine homogene und vor allem flexible Einheit geformt, die sich den Gegnern zwar anpasst – aber trotzdem ihr eigenes Spiel gegen jede Mannschaft durchziehen will. „Wir versuchen schon immer, uns dem Gegner anzupassen, indem wir die Spielweise analysieren und versuchen, die richtige Antwort zu finden“, so Schneider, der dabei jeweils versucht, die richtige Mischung aus Ballbesitzfußball und schnellem Umschaltspiel zu finden.

„Im Prinzip will ich aber, dass meine Mannschaft weiß, dass wir es selbst in der Hand haben, wenn wir alles abrufen“, sagt der Coach, dessen Team in mehreren Formationen spielen kann. Neben dem 4–4–2 oder dem 4–2–3–1, das von vielen Mannschaften bevorzugt wird, spielte die Eintracht im letzten Spiel gegen Bischofsheim defensiv beispielsweise in einem 4–1–4–1-System, das in der Offensive zu einem 4–3–3 wurde. „Dadurch, dass wir so einen breiten Kader haben, sind wir da relativ variabel.“

Probleme bei der Chancenverwertung

Die richtige Mischung scheint der Kader in Bezug auf das Alter zu haben. Neben einigen erfahrenen Akteuren über 30 Jahren, gibt es einige Spieler im besten Fußballeralter Mitte oder Ende 20. Hinzu kommen junge Spieler wie Christian Dritsos, der vor der Saison aus der Erlenseer A-Jugend zu Oberissigheim gewechselt ist und sich einen Stammplatz in der Innenverteidigung erkämpft hat. „Er hat voll eingeschlagen und meistert das mit Bravur“, lobt der Trainer.

Gegen Safakspor Hanau erwartet er „ein schwieriges Spiel, weil es die Mannschaft ist, die am wenigsten Gegentore bekommen hat.“ Dementsprechend gelte es, die wenigen Chancen, die sich gegen die meist gut strukturierte Abwehr der Hanauer bieten, effektiv zu nutzen. Zuletzt sei die Chancenverwertung das „Manko“ bei den Oberissigheimern gewesen.
dli



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