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Verbandsliga: 1960 Hanau mit Power gegen Urberach

Fußball

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    „Die Mannschaft hat beim 3:0-Sieg bei RW Darmstadt zu Null gespielt und dabei überzeugt“, war die Meinung des Hanau-Trainer Abbruzzese. Archivfoto: TAP

Fußball. Fünf Siege in fünf Spielen. Diese stolze Bilanz will der SC 1960 Hanau am Sonntag (15 Uhr, Herbert-Dröse-Stadion) gegen Viktoria Urberach weiter ausbauen. Damit übertrumpfte der HSC seine tolle Serie im Aufstiegsjahr 2016 in die Verbandsliga Süd, als der Neuling die ersten vier Partien gewann.

Artikel vom 29. September 2018 - 11:24

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Antonio Abbruzzese sieht sein Team vor einer schweren Aufgabe. „Die Viktoria hat sich gegenüber der vergangenen Saison, als sie bis zuletzt in Abstiegsgefahr schwebte, gut verstärkt und zählt sicher zum besseren Teil der Liga. Die Mannschaft besitzt Qualität. Trainer Lars Schmidt wird das Team entsprechend heiß machen“, meint der HSC-Coach. Für ihn gilt die gleiche Devise wie in den letzten Partien: Mit Offensivpower das Spiel gestalten.

Abbruzzese hat die Qual der Wahl. Nach der Rückkehr von Urlauber Benjamin Braus drängen sich 16 bis 17 Spieler in die Startelf. Wobei es keinesfalls sicher ist, dass Braus von Anfang an dabei ist. „Die Mannschaft hat beim 3:0-Sieg bei RW Darmstadt zu Null gespielt und dabei überzeugt“, spielt Abbruzzese mit dem Gedanken, das Team nicht zu verändern. Was auch auf Außenbahnflitzer Takero Itoi zutrifft. Itoi saß in Darmstadt überraschend auf der Bank und kam erst im zweiten Durchgang zum Einsatz.

Gegner will die positive Bilanz verteidigen

Weiter verletzt sind Melih Gültekin und Kim Werner. Ein Lob heimste von Abbruzzese die sportliche Leitung ein. „Dass wir Stammspieler so ohne weiteres ersetzen können, ist ein Verdienst des Vorstands, der erst einen so breit aufgestellten Kader ermöglichte. Ich kann das sehr gut beurteilen und weiß, welche Arbeit dahinter steckt.“

Viktoria Urberach will dagegen seine bislang positive Bilanz gegen Hanauer Kreisvereine auch am Sonntag verteidigen. Zum Saisonauftakt entführten die Schützlinge von Lars Schmidt beim 1:1 bei Hanau 93 überraschend einen Punkt und zuletzt besiegte die Viktoria den FC Erlensee 1:0. Es war der erste Dreier nach einer Durststrecke von fünf sieglosen Partien – darunter allerdings vier Remis. In der zweiten Runde des Dieburger Kreispokals ließ die Viktoria am Mittwoch mit einem 4:0 beim Ligakonkurrenten Germania Ober-Roden aufhorchen. Dabei kam der Ex-Hochstädter Jürgen Bufi von Beginn an zum Einsatz. Im Punktspielbetrieb muss er zumeist auf der Bank Platz nehmen. Einen echten Torjäger hat die Viktoria nicht in ihren Reihen. Mit drei Treffern führen Patryk Czerwinski und Marco Di Maria die interne Torjägerliste an. geb

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