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Trainerwechsel beim Dörnigheimer SV: Oymak übernimmt für Avan

Maintal

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    Metin Oymak ist neuer Trainer des Dörnigheimer SV und kann wegen einer Verletzung erstmal nur an der Seitenlinie stehen. Vor einigen Monaten sprang er schon als Interimstrainer bei seinem Ex-Verein FC Hochstadt ein. Archivfoto: TAP

Fussball. Einen überraschenden Trainerwechsel hat es in der Kreisliga A Hanau am Donnerstag gegeben. Wie der Dörnigheimer SV gestern in einer Pressemeldung mitteilte, ist Cengiz Avan von seinem Amt mit sofortiger Wirkung aus privaten Gründen zurückgetreten.

Artikel vom 14. September 2018 - 09:40

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Avan, der erst Anfang des Jahres den Posten übernommen und vergangene Woche gegen Kewa Wachenbuchen II mit seiner Elf den ersten Saisonsieg gefeiert hatte, bleibt dem Verein aber als Spieler erhalten.
„Wir bedauern die Entscheidung von Cengiz Avan, aber danken ihm für die geleistete Arbeit“, erklärte Horst Theumer per Mitteilung, in der das Mitglied des DSV-Vorstandes zudem eine schnelle Lösung für die vakante Stelle präsentierte. So wird Neuzugang Metin Oymak dem Aufstiegscoach als Trainer folgen. Oymak selbst kam vor der Saison vom FC Hochstadt, hat aber für seinen neuen Klub noch kein Spiel absolvieren können, da er weiterhin an einer langwierigen Entzündung laboriert, die seit seiner Zeit beim FCH nicht richtig auskuriert worden ist.

„Er hat aber das Team bereits ein paar Mal mitbetreut. Da hat es sich angeboten, dass er das Amt übernimmt“, bestätigte Theumer auf Nachfrage. Auch wenn es für den 39-Jährigen die erste Festanstellung als Trainer ist, bringt der gelernte Mittelstürmer durchaus Erfahrung als Übungsleiter mit, nachdem er vor einem halben Jahr seinen Ex-Verein nach der Trennung von Marc Außenhof als Interimscoach in der Gruppenliga gecoacht hatte.
Deshalb ist Theumer auch zuversichtlich, mit dem neuen Mann an der Seitenlinie, der bereits die erste Übungseinheit geleitet hat, die gesteckten Ziele des derzeitigen Tabellenzwölften erreichen zu können: „Er macht einen sehr gelassen, guten Eindruck und wird von der Mannschaft akzeptiert. Wir wollen mit ihm da unten rauskommen und den Anschluss an das erste Tabellendrittel finden.“

Neucoach Oymak ist ebenfalls guter Dinge, auch wenn er zunächst von der Personalie überrascht war: „Ich habe das so nicht erwartet, werde aber versuchen, das Beste daraus zu machen. Ich freue mich auf die Aufgabe und habe mir das gründlich überlegt. Wenn ich etwas anpacke, mache ich das zu 100 Prozent. Ich hoffe, dass man dann auch zeitnah meine Handschrift erkennen kann.“

Den ersten Schritt dahin wird Oymak am morgigen Sonntag bei einem Aufstiegsaspiranten machen können. Um 13 Uhr tritt der DSV beim 1. FC Erlensee II an. ok

Kreisliga A Hanau



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