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Verbandsliga: SV Altwiedermus braucht Sturmalternative

Fußball

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    Kann er es richten? Leroy Ennin, mittlerweile im Dress des SV Altwiedermus, könnte Kohnke ersetzen. Archivfoto: TAP

Fußball. Zur Heimpremiere in der Verbandsliga Süd erwartet der SV Altwiedermus am Sonntag (15 Uhr) einen attraktiven, weil namhaften Gegner. Hessenliga-Absteiger SG Rot-Weiss Frankfurt gibt auf dem Sportgelände am Fuße der Ronneburg seine Visitenkarte ab.

Artikel vom 11. August 2018 - 11:51

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Auch sportlich eine harte Nuss, denn der Traditions-klub vom Brentanobad zählt zu den potenziellen Aufstiegskandidaten. Das Team des neuen Coachs und früheren Eintracht-Profis Slobodan Komljenovic wurde nach dem Abstieg aus der höchsten hessischen Amateurklasse völlig neu zusammengestellt. 19 Abgänge wurden beim Frankfurter Traditionsverein registriert. Die Tatsache, dass die Eintracht also auf noch keine gut eingespielte Gästemannschaft treffen kann, nährt beim SVA die Hoffnung, sich gegen den Favoriten aus der Mainmetropole behaupten zu können.

Der Saisonstart verlief vielversprechend. Beim TSV Vatanspor Bad Homburg erreichte der Neuling ein respektables 1:1-Remis. Mit dem Punktgewinn war SVA-Vorsitzender Frank Thomas am vergangenen Sonntag nicht unzufrieden, auch wenn er einräumte, „dass da sogar noch mehr für uns drin war“. SVA-Coach Heinz-Martin Walther sprach von einem gelungenen Start. Noch mehr über den Teilerfolg gefreut hätte er sich, wäre Sturmführer Michael Kohnke nicht kurz vor Spielende mit Rot vom Platz geflogen. Wohl nicht nur im ersten Heimspiel der neuen Saison muss Kohnke jetzt ersetzt werden.

Ennin als Alternative

Die mögliche Alternative könnte Leroy Ennin heißen, allerdings will sich Walther diesbezüglich nicht in die Karten schauen lassen.

Was den Ex-Bruchköbeler Ennin betrifft, so charakterisiert ihn Walther als einen Stürmer, „der beidfüßig stark ist und vor allem in der Ballbehauptung einiges mitbringt“. Walther bezeichnet das Match gegen die Rot-Weißen als Standortbestimmung und Gradmesser für künftige Aufgaben.

Torchancen müssen konsequent genutzt werden

An die Leistung vom Vorsonntag anknüpfen und in puncto Torchancenverwertung auf jeden Fall kaltschnäuziger auftreten, lauten die Vorgaben des SVA-Coachs. Es war nämlich letztlich das Auslassen einer „Hundertprozentigen“ von Nikolai Andrejic, die vor Wochenfrist beim TSV Vatanspor den möglichen Dreier nicht zuließ.

Für Walther steht ohnehin außer Zweifel: „Eine Klasse höher werden wir weniger Torchancen bekommen. Umso konsequenter müssen die vorhandenen genutzt werden.“ fs



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