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Verbandsliga: FC Erlensee fiebert Heimpremiere entgegen

Fußball

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    Während Sebastian Wagner (rechts) und der 1. FC Erlensee dem ersten Heimspiel in der neuen Liga entgegenfiebern, sind Ligakonkurrent Aryan Assar (am Ball) und der FC Hanau 93 am zweiten Verbandsliga-Spieltag spielfrei. Archivfoto: TAP

Fußball. Der FC Erlensee fiebert der Heimpremiere in der Verbandsliga Süd am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) gegen Vatanspor Bad Homburg entgegen. „Die Verbandsliga ist absolutes Neuland für uns, das wird ein Abenteuer“, freut sich Tobias Gebhardt.

Artikel vom 11. August 2018 - 11:30

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So hoch hat der Verein nach den Worten des FCE-Vorsitzenden noch nie gespielt, auch nicht die Vorgängerclubs FC Langendiebach und Germania Rückingen. Wobei der 41-Jährige die Aussage auf die letzten 50 Jahre bezieht. Die Begeisterung ist nach dem sensationellen 5:0-Auftaktsieg bei der Usinger TSG riesengroß. Was sich auch beim Dauerkartenverkauf bemerkbar macht. „Einen Überblick haben wir erst Ende August“, nennt Gebhardt keine Zahlen. Auch bei der Zuschauerzahl für Sonntag hält er sich bedeckt. Vatanspor sei kein Zuschauermagnet. Im Gegensatz zum SC 1960 Hanau, der eine Woche später im Sportzentrum gastiert.

Tobias Heilmann war nach dem 5:0-Coup „absolut zufrieden“. „Da hat alles gepasst, das Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, lässt der FCE-Coach die Auftaktgala seines Teams nochmals Revue passieren. Jetzt gilt seine Aufmerksamkeit der Partie gegen Vatanspor. „Wir wollen gewinnen, entsprechend konzentriert bereiten wir uns vor“, lautet sein Credo. Alle Gegner sind für ihn bis auf die heimischen Klubs unbekannte Größen: „Wir fokussieren uns auf unser Spiel.“ Sollte dieser Plan A nicht aufgehen, müsse eben auf Plan B umgestellt werden. Was bedeutet, dem Gegner mit einer anderen Taktik zu begegnen.

Rundumerneuerung beim Gegner

Genügend Möglichkeiten bietet der große Kader an. Doch zunächst genießen die Spieler sein Vertrauen, die gegen Usingen zum Einsatz kamen. Nachhaltig machte dabei der erst in der 46. Minute eingewechselte Alexander Schunck auf sich aufmerksam. Mit zwei Toren unterstrich der 30 Jahre alte Angreifer seine Torjägerqualitäten. „Er hat urlaubsbedingt etliche Testspiele verpasst“, begründete Trainer Heilmann die Nichtberücksichtigung Schuncks in der Startelf.

Bei Vatanspor Bad Homburg gab es in der Sommerpause eine Rundumerneuerung. Seit 1. Juli hat der frühere Goalgetter Ibrahim Cigdem, der vom Hessenligisten Viktoria Griesheim zurückkehrte, auf der Trainerbank das Sagen. Mit ihm heuerte ein Dutzend neuer Spieler an. Darunter vier Akteure vom Aufsteiger Sportfreunde 04 Frankfurt. Sie gehörten zu den sieben Neuzugängen, die gegen Eintracht Altwiedermus der Anfangsformation angehörten und beim 1:1 enttäuschten.

Vatanspor will weitere Pleite verhindern

Als achter Neuzugang wurde in Durchgang zwei der bereits 39-jährige Dennis Leopold eingewechselt. Der langjährige Hessenligaspieler der Spvgg. 05 Bad Homburg hatte mit einem Eigentor wesentlichen Anteil am misslungenen Auftakt. Eine Pleite gegen einen weiteren Aufsteiger soll unter allen Umständen verhindert werden. geb



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