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Relegation zur Frauen-Hessenliga: FCM erwartet Abwehrbollwerk

Fußball

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    Pica Zapf (links) kämpft mit ihrem FC Mittelbuchen um den Aufstieg in die Hessenliga. Archivfoto: TAP

Fußball. Am Mittwoch steht der erste von zwei Akten im Kampf um den Aufstieg in die Hessenliga der Frauen auf dem Programm. Der FC Mittelbuchen, Zweiter der Verbandsliga Süd, gastiert beim Zweiten der Nordgruppe, dem TSV Klein-Linden. Anstoß im Gießener Stadtteil ist um 19 Uhr.

Artikel vom 30. Mai 2018 - 15:48

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 Das Rückspiel ist für kommenden Samstag auf dem Sportgelände an der Mittelbuchener Mehrzweckhalle angesetzt.
„Das wird für uns eine sehr schwere Aufgabe. Der TSV ist sehr robust aufgestellt, spielt äußerst körperbetont und hat eine bärenstarke Abwehr“, weiß Mittelbuchens Trainer Oliver Erber, der den Gegner kürzlich selbst unter die Lupe nahm. In der Tat dürfte die Klein-Lindener Defensive nur schwer zu knacken sein. Mit nur 13 Gegentoren in 22 Begegnungen, stellte das Team von Trainer Peter Antschischkin noch vor Meister TSG Lütter die beste Abwehrreihe der Liga.

Im Angriff hapert es dagegen. Nur 48 Treffer, darunter 14 von Laura Wickert und zwölf von Daniela Fondacaro, gingen auf das TSV-Konto. „Klein-Linden wird voraussichtlich tief stehen und versuchen über Konter zu kommen“, glaubt Erber. Der FCM-Coach kann auf den Kader zurückgreifen, der in den vergangenen Wochen bestens harmonierte. Neben den langzeitverletzten Katharina Wolf (14 Tore) und Claudia Sikorski muss er beruflich bedingt auch auf Sarah Furthländer verzichten.

Mit 70 Saisontoren bieten die Grün-Weißen geballte Offensivpower, auch wenn Erber im Laufe der Saison die mangelnde Chancenverwertung des Öfteren anprangerte. „In solchen Spielen sollte uns das nicht passieren“, meint der Coach, der den Grün-Weißen unabhängig von der Ligazugehörigkeit erhalten bleibt.

Die Mittelbuchener Hoffnungen werden auf der pfeilschnelle Philina Stadtfeld ruhen, die es in der Runde auf zehn, zumeist Kontertore brachte. „Wir wollen ein gutes Resultat mit nach Hause nehmen und dann schauen was im Rückspiel zu tun ist. Ich hoffe, dass am Samstag richtig viele Zuschauer kommen. Das hätten sich die Mädels schon jetzt absolut verdient“, meint Erber.  ard



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