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Schiedsrichter begeht Regelverstoß

Fußball

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    Der Schiedsrichter pfiff das Spiel über zehn Minuten zu früh ab. Symbolbild: Archivfoto

Fussball. Einen Regelverstoß wies das Kreissportgericht Hanau Schiedsrichter Burhan Denizli wegen der vorzeitigen Beendigung des Spiels der Kreisoberliga Hanau zwischen der Spvvg. Roßdorf und dem VfB Großauheim am 22. April nach.

Artikel vom 16. Mai 2018 - 10:45

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Beim Stand von 4:0 für die Gastgeber hatte er auf Betreiben der Gäste die Begegnung in der 79. Minute vorzeitig abgepfiffen. Als Begründung nannten die VfB-Spieler die große Hitze und dass sie sowieso schon als Absteiger feststanden. Nachdem auch der Roßdorfer Kapitän einer vorzeitigen Beendigung zustimmte und beide Spielführer sich bereit erklärten, das auf dem Spielbericht zu bestätigen, sah der Schiedsrichter „in diesem Ausnahmefall“ einen Grund, das Spiel früher abzupfeifen.

Dem konnte das Sportgericht aber nicht folgen. „Nach der Regel sieben besteht ein Fußballspiel aus zwei Halbzeiten von je 45 Minuten. Ergo hätte der Schiedsrichter das Spiel regulär nach 90 Minuten beenden müssen. Hier liegt ein klarer Regelverstoß des Schiedsrichters vor, der nicht zu Lasten der beiden Vereine in Form eines verschuldeten Spielabbruches zu werten ist. Sollte diese Praxis Schule machen, könnten Spiele bei allen erdenklichen Gründen früher beendet und der sportliche Wettbewerb mit Füßen getreten werden“, heißt es in der Urteilsbegründung.

Zudem hätte die zahlenden Zuschauer ein Recht, ein Spiel bis zum regulären Ende verfolgen zu können. Somit handele es sich um einen Regelverstoß des Unparteiischen. Das Spiel wird mit 4:0 Toren für Roßdorf gewertet.
geb



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