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Michael Mohr wird neuer Trainer des FSV Bischofsheim

Fußball

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    Michael Mohr übernimmt ab 1. Juli das Traineramt bei den Fröschen. Archivfoto: TAP

Fußball. Gruppenliga-Absteiger FSV Bischofsheim legt den sportlichen Neuaufbau in der Kreisoberliga Hanau in die Hände von Michael Mohr. Der erfahrene Übungsleiter, der bereits bei verschiedenen Vereinen der Region tätig war, wird ab 1. Juli Nachfolger von Michael Raudnitzky.

Artikel vom 04. Mai 2018 - 12:25

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Derzeit trainiert der in Niederrodenbach lebende Mohr noch den Aschaffenburger A-Klassen-Verein SV Albstadt, hatte dort seinen Abschied zum Saisonende aber unlängst bereits bekanntgegeben.

Raudnitzky wird nach eigener Aussage in der kommenden Saison wohl keine Traineraufgabe übernehmen. „Ich werde mit dem Fahrrad hin und wieder zum Sportplatz fahren und mal zuschauen. Ich hoffe, dass sich unter dem neuen Trainer die Einstellung der Jungs wieder etwas bessert“, erzählt Raudnitzky, der als FSV-Mitglied seinem Verein natürlich verbunden bleiben wird.

Trainer stellte sich bereits bei der Mannschaft vor
Gemeinsam mit dem neuen Trainer Mohr, der sich am Donnerstagabend erstmals bei der Mannschaft vorstellte, werden die Personalplanungen beim FSV Bischofsheim nun vorangetrieben. Die Maintaler wollen weiterhin auf ihre aus der Jugendabteilung hervorgebrachten Talente bauen, zudem aber auch den Kader mit gestandenen, erfahrenen Spielern punktuell ergänzen.

„Michael Mohr hat als Trainer große Erfahrung und ist für diese Aufgabe genau der richtige Mann“, berichtet FSV-Vorstandsmitglied Henrik Fischer. Sein Knowhow als ehemaliger Regionalligaspieler brachte Mohr schon in den unterschiedlichsten Vereinen ein. Nach seiner ersten Spielertrainerstation beim FC Schwalbach folgten die Vereine SV Somborn (zwei Mal), Sportfreunde Oberau, Viktoria Kleestadt, Bayern Alzenau II, Susgo Offenthal, SG Bad Soden, SC 1960 Hanau, SV Altwiedermus, SG Büdingen und zuletzt SV Albstadt. Viele Stationen für einen Trainer, der mit 44 Jahren noch keinesfalls zu den älteren Semestern seiner Zunft gehört. Langfristiges Arbeiten blieb dem A-Lizenzinhaber meist verwährt.

Mittelfristiges Ziel: Rückkehr in die Gruppenliga
Der neue Übungsleiter sieht seine künftige Aufgabe in Bischofsheim als große Herausforderung an. „Der Verein hat einen Namen und gute Strukturen. Der Abstieg ist schade, doch mittelfristig soll der Weg wieder in die Gruppenliga führen, wo der FSV Bischofsheim auch hingehört“, erläutert Mohr. Nach guten Gesprächen mit den Spielausschussmitgliedern Henrik Fischer und Andreas Wünsche war Mohrs Entscheidung pro FSV schnell gefällt. „Ich wollte wieder hier in der Region arbeiten. Die kurze Entfernung zu meinem Wohnort, eine adäquate Sportanlage und auch die gute Jugendarbeit des Vereins waren weitere Argumente für mich“, erzählt Mohr.

Bestenfalls will der neue Coach in der kommenden Saison in der Kreisoberliga Hanau mit den „Fröschen“ vorne mitspielen. Eine seriöse Prognose über die Chancen des FSV auf den sofortigen Wiederaufstieg wird aber erst nach Abschluss der Kaderplanung möglich sein.  fs

 



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