Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
heiter
1 ° C - heiter
» mehr Wetter

Baustelle an der L 3009 sorgt für Verkehrsbehinderungen

Nidderau/Schöneck

  • img
    Die halbseitige Sperrung der L 3009 zwischen Windecken und Kilianstädten wird wegen der Baustelle der Kreiswerke Main-Kinzig noch einige Zeit den Verkehr behindern. Foto: Thomas Seifert

Nidderau/Schöneck. Bis Weihnachten wird auf der Baustelle der Kreiswerke Main-Kinzig parallel zur L 3009 zwischen Windecken und Kilianstädten gearbeitet und es wird wohl noch einige Zeit zu Verkehrsbehinderungen durch die Bedarfsampel kommen, betont Lars Hommen von der beauftragten Baufirma.

Artikel vom 02. Dezember 2019 - 16:16

Anzeige

Von Thomas Seifert

Vor Ort erläutert Björn Schmidt, Technische Führungskraft Wasser bei den Kreiswerken, die Baumaßnahmen. Bislang befand sich eine Pumpstation unterirdisch unter dem landwirtschaftlichen Weg, der auch zum Windecker Schützenhaus führt.

Pumpstation nun oberirdisch

Aus Altersgründen und wegen mangelnder Arbeitssicherheit der Anlage musste diese Pumpstation aufgegeben werden und wurde nun in Richtung Windecken oberirdisch neu gebaut. Sie befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Fahrdamms der Umgehung Nidderau in Richtung Kilianstädten, auf einem Grundstück, das die Stadt zur Verfügung gestellt hat. 

Bis zur neuen Pumpstation wurden auch die Wasserrohre ausgetauscht und neue Steuerungskabel verlegt. Beide Leitungsstränge wurden von der neuen Pumpstation dann weiter Richtung Windecken ebenfalls erneuert.

Druckausgleich enorm wichtig

Die Pumpstation ist wichtiger Teil des Wasserverbundsystems der Kreiswerke Main-Kinzig und in diesem speziellen Fall des Dreiecks Nidderau/Bruchköbel/Schöneck. Sollte in einem Teil der drei Kommunen wegen eines Defekts der Wasserdruck in der Leitung abfallen, so kann aus einem anderen Bereich des Verbunds Wasser über solche Pumpstationen zugeführt werden und damit der Druckabfall ausgeglichen werden.

„Da die Wasserbehälter auf unterschiedlich hohem Niveau stehen, werden durch solche Stationen auch Höhenunterschiede ausgeglichen“, ergänzt Arnim Uhrig vom planenden Ingenieurbüro igmbh. „Mit dieser neuen Pumpstation, die sich die Kreiswerke eine niedere sechsstellige Summe haben kosten lassen, wird die Versorgungssicherheit gewährleistet und erhöht“, sagt Björn Schmidt abschließend.



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.