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Großeinsatz bei Brand in Kilianstädter Gewerbehalle

Schöneck

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    Die Feuerwehr Schöneck war am Dienstagmorgen im Einsatz, als es in einer Gewerbehalle in Kilianstädten zu einem Schwelbrand kam. Foto: Feuerwehr Schöneck

Schöneck. Großeinsatz am Dienstagmorgen in einem Gewerbebetrieb im Schönecker Ortsteil Kilianstädten: Gegen 5.15 Uhr wurden zahlreiche Einsatzkräfte zum Brand einer Gewerbehalle alarmiert. In einer Verarbeitungs- und Abfüllanlage für Schüttgüter war es laut Angaben der Feuerwehr Schöneck zu einem Schwelbrand gekommen.

Artikel vom 05. November 2019 - 17:14

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Da es sich um einen Gefahrstoffe verarbeitenden Betrieb handelte, wurden alle Feuerwehren der Gemeinde Schöneck, die Feuerwehr Niederdorfelden, die Drehleiter der Feuerwehr Nidderau sowie einige Sonderfahrzeuge der Feuerwehr Hanau alarmiert. Darüber hinaus wurden der Führungsdienst des Main-Kinzig-Kreises, ein Rettungswagen sowie der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes zur Einsatzstelle entsandt.

Die ersteintreffenden Kräfte stellten eine Verrauchung in einer Produktionshalle fest. Eine weitergehende Erkundung unter schwerem Atemschutz mittels Wärmebildkamera ergab stark erhöhte Temperaturen im Bereich einer Abfüllanlage. Bis zur abschließenden Identifizierung des augenscheinlich in Brand geratenen Stoffes wurde der entsprechende Behälter von außen gekühlt.

Keine Umweltgefährdung

Nachdem feststand, dass von dem Stoff auch im Zustand des Schwelbrandes keine unmittelbaren Gefahren für eingesetzte Kräfte und Angehörige des Betriebes bestand, wurden Teile der Anlage demontiert und der schwelende Stoff abgelöscht. Lösch- und Kühlwasser wurden durch vorhandene bauliche Maßnahmen des Betreibers und Maßnahmen der Feuerwehr aufgefangen, um eine Umweltgefährdung zu verhindern.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der betroffene Betriebsteil an einen Verantwortlichen des Produktionsbetriebs übergeben. Durch die Feuerwehr Hanau durchgeführte Messungen ergaben zu keinem Zeitpunkt Hinweise auf eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung. Eingesetzt waren insgesamt sechs Trupps unter schwerem Atemschutz sowie mehrere C-Strahlrohre zur Kühlung und für Löscharbeiten. az



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