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Niddertalbahn: Schöneck macht Druck beim "Stockheimer Lieschen"

Schöneck

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    Das Lieschen ist ein beliebtes Verkehrsmittel: Allerdings häufen sich Beschwerden über Zugausfälle und Verspätungen. Schöneck will auf eine Kapazitätserhöhung pochen. Archivfoto: Dagmar Gärtner

Schöneck. Im März gab der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) bekannt, dass die Ergebnisse des Gutachtens zum Ausbau der Niddertalbahn vorlägen. Dabei wurde unter anderem ein Umbau des Kilianstädter Bahnhofs angesprochen. 

Artikel vom 16. Mai 2019 - 11:10

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Die Gemeindevertreter bemängelten bei ihrer Sitzung am Dienstagabend jedoch, dass ihnen die Studie immer noch nicht vorliegt. 

Zur Niddertalbahnkonferenz, die am Dienstag, 21. Mai, im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen stattfinden soll, will Schöneck einerseits die Ergebnisse einfordern, andererseits Druck machen für schnelle Lösungen. Ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion wurde einstimmig beschlossen.

Dieter Schulz (SPD) forderte eine zügige Umsetzung dessen, was das Schönecker Parlament bereits vor drei Jahren beantragt hatte: eine Erhöhung der Kapazität durch weitere Doppelstockwagen. Zudem müsse der RMV an der Qualität arbeiten. Zugausfälle und häufige Verspätungen führten zu seinem Fahrgastschwund. „Eine Elektrifizierung wäre zwar wünschenswert, ist aber nicht so schnell umzusetzen“, betonte Schulz. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, die Ergebnisse der Studie verschleierten dies. „Da müssen wir energisch gegensteuern.“ 

Unterstützung für den Antrag gab es unter anderem von der CDU-Fraktion. „Wir müssen jetzt die richtigen Weichen stellen, damit Kilianstädten nicht auf dem Abstellgleis landet“, so der Vorsitzende Markus Jung. Wolfgang Seifried von den Grünen schlug vor, dass der Gemeindevorstand darauf drängen soll, die Studienergebnisse noch vor den Sommerferien vorzulegen. Der Antrag wurde einstimmig verabschiedet. fmi



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