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51-Jährige wird auf Büdesheimer Reiterhof Opfer einer Gewalttat

Schöneck

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    Der Pferdehof am Buchwald in Schöneck-Büdesheim. Foto: tok
  • Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen aus. Symbolbild: Becker

Schöneck. Weder Kinder, noch Jugendliche – zu sehen ist niemand. Keiner hat aufgesattelt. Pferde? Fehlanzeige! Der Reitplatz ist verwaist. Aus dem grauen Himmel regnet es leicht. Eine Handvoll Erwachsener steht aber im Hof zwischen parkenden Autos. Die Menschen reden, gestikulieren, sehen blass und sehr besorgt aus.

Artikel vom 13. September 2018 - 14:53

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Von Torsten Kleinerüschkamp

Das Hauptthema wird die schreckliche Nachricht von einem offenbar gewaltsamen Tötungsdelikt sein, das sowohl Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft vermuten. Nachdem die Polizei am Montag die 51-jährige Bewohnerin des Reiterhofs auf dem Areal „Am Buchwald“ tot aufgefunden hat, gehen die Ermittler von einem gewaltsamen Tod aus.

Ein Vorstandsmitglied des Reitclubs will der eintreffenden Presse das Fotografieren des Areals untersagen. Sie holt sich Unterstützung durch einen Mann, der sich an der Grundstücksgrenze postiert, um ein Betreten zu verhindern.

Bekannte findet  Bewohnerin tot auf

Die 51-Jährige ist bereits am Montagnachmittag tot aufgefunden worden. Eine Bekannte hatte sie gegen 15.40 Uhr im Haus entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Ermittler und die Staatsanwaltschaft Hanau informierten am Donnerstag die Öffentlichkeit über die Tat. Nach der Tatortspurensuche und den ersten Ergebnissen der am Dienstag durchgeführten Obduktion sind die Fahnder zum Schluss gekommen, dass es sich um ein Tötungsdelikt handeln kann.

Den Tatzeitraum hat die Polizei auf Montag eingegrenzt. „Bei der Frau handelt es sich um die 51-jährige Bewohnerin des Hofes“, so Andrea Ackermann von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach.

Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, dass es sich um einen Suizid gehandelt haben muss. Dann aber wurde die Tat als Tötungsdelikt eingestuft.

Die Polizei sucht dringend Zeugen und ist für Hinweise unter der Rufnummer 0 61 81/ 10 01 23 zu erreichen.



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