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Freude bei Kunden der MKK-52: niedrigere Fahrpreise für 2020

Rodenbach

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    Fahrgäste, die die Buslinie MKK-52 innerhalb von Rodenbach nutzen, zahlen im neuen Jahr nur noch die Hälfte des bisher üblichen Fahrpreises. Das hatte das Gemeindeparlament beschlossen. Foto: Axel Häsler

Rodenbach. Für die Rodenbacher Buskunden der Linie MKK-52 beginnt das neue Jahr mit einem um die Hälfte niedrigeren Fahrpreis. Die Gemeindevertretung hatte – wie berichtet – einstimmig einen subventionierten Ortstarif beschlossen. 

Artikel vom 29. Dezember 2019 - 16:35

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Demzufolge zahlen Erwachsene ab dem 1. Januar 2020 für eine Einzelfahrt innerhalb des Gemeindegebiets nur noch einen Euro anstelle des regulären Fahrpreises von 2,10 Euro. Kinder zahlen für die Einzelfahrt lediglich noch 80 Cent.

Für die Fahrgäste dürfte auch erfreulich sein, dass es zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember keine Änderungen bei den Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Buslinien gegeben hat. Das betrifft sowohl die Linien MKK-52 und MKK-53 als auch die für Schüler des Kreuzburggymnasiums und der Kopernikusschule relevanten Linien MKK-51 und MKK-38.

Schatten vor Verbesserungen

Weitere Verbesserungen, die zu einer Steigerung der Nutzung der öffentlichen Buslinien in der Gemeinde führen sollen, werfen ihre Schatten voraus: „So hatte ich mit dem Leiter des Norma-Marktes im Dezember ein sehr konstruktives Gespräch darüber, dass nach dem Abschluss der Umbauarbeiten am Marktgebäude auch eine überdachte Wartehalle an der Haltestelle Nahversorgungszentrum errichtet werden kann“, teilte Bürgermeister Klaus Schenja (SPD) mit. „Die Haltestelle wird inzwischen sehr gut angenommen“, so Schejna weiter. Nicht nur Kunden aus Oberrodenbach, sondern ebenso Einwohner aus dem südlichen Teil Niederrodenbachs nutzten die innerörtliche Buslinie MKK-52 für Einkäufe im Nahversorgungszentrum und beim Rewe-Markt. Die Einführung des günstigen Ortstarifs soll die Einkaufsfahrt mit dem Bus zukünftig noch attraktiver machen.

„Über Hessen Mobil haben wir Ende Dezember beim Land Hessen den behindertengerechten Ausbau nahezu aller Bushaltestellen im Gemeindegebiet zur Förderung der Verkehrsinfrastruktur angemeldet“, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde Rodenbach. 

Umbau bis 2027

Der Umbau soll in drei Abschnitten erfolgen und bis zum Jahr 2027 abgeschlossen sein. Begonnen wird 2021/2022 in Zusammenhang mit dem neuen Baugebiet an der Adolf-Reichwein-Straße mit den Haltestellen „Gartel“ und „Altenzentrum“. Ab 2024 soll der Haltestellenumbau in Oberrodenbach beginnen, ab 2025 dann der
Ausbau der restlichen Bushaltestellen in Niederrodenbach. 

„Im Rahmen des viergleisigen Ausbaus der Bahnlinie Hanau-Gelnhausen wird auch die Haltestelle am Bahnhof Niederrodenbach eine neue Lage und ein neues Gesicht bekommen“, verkündete Schenja. Das hänge aber noch von den abschließenden Verhandlungen mit und den Planungen der Bahn für einen barrierefreien Bahnsteigzugang ab. Die Einrichtung einer weiteren Haltestelle auf der Nordseite des Bahnhofs habe die Verwaltung in Zusammenhang mit der Erweiterung des Gewerbegebietes bereits ins Auge gefasst. jj



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