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Rodenbach: Küche ausgebrannt - 30 000 Euro Schaden

Rodenbach

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    Ein hoher Sachschaden entstand bei einem Brand in Rodenbach. Neben der Rodenbacher Feuerwehr war auch die Drehleiter aus Langenselbold im Einsatz. Foto: Feuerwehr Rodenbach

Niederrodenbach. Angebranntes Essen auf dem Herd war wohl die Ursache eines Brandes in Niederrodenbach. In der Küche entstand ein Totalschaden an der Einrichtung, aber kein Gebäudeschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Artikel vom 19. Mai 2019 - 14:56

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In einem Einfamilienhaus am Nordring kam es am Samstagnachmittag gegen 15.50 Uhr zu einem Brand in der Küche. Zwei pflegebedürftige Bewohner konnten laut Informationen der Feuerwehr zusammen mit ihrer Pflegerin zunächst auf die Terrasse flüchten. Von dort wurden sie bei Eintreffen einer Polizeistreife in Sicherheit gebracht.

Durch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rodenbach wurde zunächst ein sogenannter mobiler Rauchverschluss gesetzt. Dabei handelt es sich um einen speziellen Vorhang, mit welchem eine weitere Rauchausbreitung im Gebäude verhindert wurde.

Haus vom Rauch befreit - 30 000 Euro Sachschaden

Im Anschluss erfolgte durch einen Atemschutztrupp mit einem Strahlrohr im Innenangriff die Brandbekämpfung. Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte das restliche Haus. Dabei wurde auch eine Verrauchung in einem Spitzboden festgestellt. Diese stammte von einem Abzugsrohr der Dunstabzugshaube, welches auch auf dem Dach bereits geschmolzen und verformt war. Die Kontrolle von außen über die Drehleiter bestätigte jedoch, dass sich das Feuer noch nicht weiter in diesen Bereich ausgebreitet hatte.

Nachdem das Haus mit einem Lüfter vom Rauch befreit war, wurde die Einsatzstelle noch auf Glutnester und Kohlenmonoxid überprüft. Da das Haus stromlos geschaltet werden musste, ist es bis auf weiteres nicht bewohnbar. Mit einigem Bemühen konnte für beide Bewohner und die Pflegerin eine Notunterkunft in einem Pflegeheim organisiert werden.

Der Sachschaden wird laut Polizeiinformationen auf ungefähr 30 000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an. Im Einsatz waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK mit zehn Fahrzeugen sowie Kräfte der Polizei.



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