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Moderne Straßenleuchten für Rodenbach

Rodenbach

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    Rund 1330 Leuchten sollen bis Februar 2019 auf LED-Technik umgerüstet werden. Archivfoto: pixabay

Rodenbach. Die Gemeinde rüstet in Zusammenarbeit mit der EAM seit Ende August ihre Straßenleuchten auf effiziente LED-Technik um. Bürgermeister Klaus Schejna (SPD) und Reinhard Stark, der Leiter Netzregion Gelnhausen des EAM-Netzbetreibers EnergieNetz Mitte, informierten sich bei einem Vor-Ort-Termin über den Ablauf der Arbeiten.

Artikel vom 28. September 2018 - 11:21

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Die Modernisierung im Zusammenhang mit einem Vertrag zur „Lichtlieferung“, den Rodenbach bereits 2011 mit der EAM für das gesamte Gemeindegebiet abgeschlossen hat. Im Rahmen des Vertrags rüstete die EAM die alten Leuchten auf energieeffiziente Natriumdampflampen um, die zum damaligen Zeitpunkt die beste Lösung zum Betrieb der Straßenbeleuchtung gewesen seien, wie die Gemeinde mitteilt. In dem Vertrag sei schon damals verankert worden, dass nach Stand der Technik die Ertüchtigung auf LED-Leuchten erfolgen könne. Beginnend in Oberrodenbach werden nun bis Februar rund 1330 Leuchten auf die moderne LED-Technik umgerüstet.

„Die neuen Leuchten werden das Beleuchtungsniveau auf den Straßen und Plätzen in Rodenbach verbessern und gleichzeitig Energie- und Wartungskosten einsparen“, ist sich Schejna sicher. Durch die Umrüstung auf energiesparende LED-Leuchten, die sich zusätzlich in den verkehrsschwachen Zeiten von 21.15 bis 5.15 Uhr in einem leistungsreduzierten Betrieb befinden, werde die Gemeinde rund 60 Prozent der Stromkosten für die Straßenbeleuchtung einsparen und „die Umwelt um rund 170 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr entlasten“, so der Bürgermeister weiter.

Die energetische Modernisierung der Straßenbeleuchtung sei Teil des kommunalen Energiemanagements, das Rodenbach seit 15 Jahren etabliert habe. In diesem Rahmen habe die Gemeinde ihren Energieverbrauch nachhaltig jährlich um über zehn Prozent gesenkt und „wie viele andere Kommunen im Kreis auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz geleistet“. Schejna lobte auch die gute Zusammenarbeit mit der EAM, die bereits seit vielen Jahren mit der Kommune bestehe.

„Als langjähriger und regionaler Stromnetzbetreiber arbeiten wir eng mit der Gemeinde zusammen und bringen gemeinsam Energieprojekte auf den Weg“, ergänzte Reinhard Stark. Gefördert wird dieses Projekt vom Bundesumweltministerium.  leg



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