Lesezeichen hinzufügen hanauer.de als Startseite
bedeckt
5 ° C - bedeckt
» mehr Wetter

Neuberg investiert 90 000 Euro in die Sportanlage

Neuberg

  • img
    Auf der Zentralen Sportanlage in Neuberg soll sich im kommenden Jahr etwas tun: Die Duschen im Vereinsheim (rechts) werden renoviert. Und auch der Kunststoffplatz soll ausgebessert werden. Für Beides gibt es jetzt Geld im Haushalt. Foto: Claus Diegel

Neuberg. Sportlich läuft es rund beim FSV 08 Neuberg. Immerhin liegen die Kicker in der Kreisliga A an der Tabellenspitze. Unabhängig davon, ob am Ende der Aufstieg herausspringt: Von Seiten der Gemeinde werden die Fußballer 2020 in jedem Fall  belohnt. Rund 90 000 Euro sollen in die Zentrale Sportanlage investiert werden.

Artikel vom 22. November 2019 - 12:07

Anzeige

Von Holger Weber 

Das teilte Neubergs Bürgermeisterin Iris Schröder (SPD) am Mittwochabend bei der Einbringung des Gemeindehaushalts für 2020 mit.

Duschen eine "Zumutung"

Über den Zustand der Duschen ärgern sich die Fußballer schon seit vielen Jahren. „Die sind schon wirklich eine Zumutung“, so ein Vereinskenner. Und auch der kleine Kunststoffplatz, der mit Flutlicht ausgestattet ist, braucht dringend eine Sanierung. 

Noch mehr Geld will die Gemeinde freilich in den Altbau des des Kinderhauses Panama investieren. Dafür werden im Zahlenwerk der Bürgermeisterin 150 000 Euro bereitgestellt. Für die Sanierung der Trauerhalle in Rüdigheim als dritten großen Posten sind Gelder in Höhe von rund 25 000 Euro vorgesehen. Die gleiche Summe ist auch für Klimaanlagen im Rathaus in Ravolzhausen veranschlagt. Die Kühlungen sollen im Einwohnermeldeamt, im Ordnungsamt und in der Liegenschaftsverwaltung installiert werden. „Somit sind dann alle Räume des Rathauses zukunftsfähig in Anbetracht der immer heißer werdenden Sommer“, sagte Schröder.

Stadt rechnet mit Überschuss

Finanziell sind die Neuberger zwar nicht auf Rosen gebettet. Dennoch wird die Gemeinde dem Haushaltsplan zufolge im kommenden Jahr nach aktuellen Berechnungen einen Überschuss erzielen. Der Ergebnishaushalt schließt bei Erträgen von knapp 11,5 Millionen Euro und Aufwendungen von 11,3 Millionen Euro mit einem leichten Überschuss von 112 000 Euro.

Dieser Betrag erlaube aber auch für 2020 keine Anpassung der Grundsteuerhebesätze, bedauerte Schröder. Grund ist der Liquiditätspuffer, den die Kommunen seit dem Haushaltsjahr 2019 bilden müssen. Der Finanzhaushalt wird laut Entwurf zum Ende 2020 einen Zahlungsmittelüberschuss von rund 167 000 Euro aufweisen.

Personalkosten steigen

Der größte Finanzaufwand sind auch im kommenden Jahr die Personal- und Versorgungsaufwendungen von 3,53 Millionen Euro. Das sind rund 232 000 Euro mehr als noch 2019. Die siebenprozentige Steigerung sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass nun alle Stellen im Bereich Kindertagesstätten zum Tragen kämen, führte Schröder aus. Weiterhin seien im Stellenplan Veränderungen eingeplant. Dabei handele es sich um Stundenaufstockungen und Höhergruppierungen von Mitarbeiterinnen. 

Schröder widmete in ihrer Haushaltsrede einen kleinen Teil auch dem zurückliegenden Bürgerentscheid, in dem sich 80 Prozent der Neuberger gegen eine Fusion mit der Stadt Erlensee ausgesprochen hatten. „Das deutliche Votum des Bürgerentscheids nehme ich mit Respekt zur Kenntnis. Bei mir ist angekommen: Die Neuberger leben gerne hier und sind wohl auch mit den Rahmenbedingungen unseres dörflichen Lebens wie Wohnen, Freizeit oder verlässliche Kinderbetreuung zufrieden.“

Das sei gut so. Es stelle die politisch Verantwortlichen in der Gemeinde jedoch auch vor Herausforderungen. „Wir müssen diese Lebensqualität erhalten und vielleicht sogar verbessern“, sagte die Bürgermeisterin.

Baugebiete im Fokus

In diesem Zusammenhang richtete sie den Blick auch auf die Schwerpunkte für 2020. Wichtig wird in Neuberg die Umsetzung der Bauleitplanung in den Baugebieten Weingartsweide und Fallbach. Neben den genannten Investitionen soll auch die Infrastruktur der Feuerwehr aufgewertet werden, so Schröder.  Über die Notwendigkeiten wird in der Ausschusssitzung am 12. Dezember Gemeindebrandinspektor Uwe Reifenberger referieren. 



Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.