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Neuberger und Erlenseer präsentieren gemeinsame Liste

Neuberg

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    Warben auf der Kerb in Neuberg für ihre Fusion: Erlensees Bürgermeister Stefan Erb (links) und seine Neuberger Amtskollegin Iris Schröder. Foto: Claus Diegel

Neuberg/Erlensee. Auf der Zielgeraden zum Bürgerentscheid über eine Fusion von Neuberg und Erlensee werben die beiden SPD-Ortsverbände für einen Zusammenschluss der beiden Kommunen. Dazu haben sie jetzt eine 13 Ziele umfassende Liste erarbeitet. 

Artikel vom 23. Oktober 2019 - 15:50

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Wie könnte es nach einer möglichen Fusion von Erlensee und Neuberg weitergehen? Dieser Frage seien die beiden Ortsvereine der SPD gemeinsam nachgegangen, schreiben sie in einer Pressemitteilung. 

Donnerstagabend findet im Bürgerhaus in Neuberg (19.30 Uhr) die erste von zwei Bürgerversammlungen statt, bei der die Fusion das wichtigste Thema sein soll. Die zweite findet am Mittwoch, 30. Oktober, ebenfalls um 19.30 Uhr in der Erlenhalle in Erlensee statt. Die Entscheidung über die Fusion fällt am 10. November. 

„Eine Stadt lebt von den Aktivitäten und den Menschen, die sie ausüben“

„Mit einer Fusion ergeben sich für die Bewohnerinnen und Bewohner Neubergs und Erlensees ganz neue Möglichkeiten. Die wollen wir nutzen, damit alle davon profitieren können“, wird die Vorsitzende der SPD Erlensee, Birgit Reuhl, zitiert. Für die Sozialdemokraten hat sich nach eigenen Angaben gezeigt, dass eine Fusion von Vorteil für die Bürger ist. 

„Eine Stadt lebt von den Aktivitäten und den Menschen, die sie ausüben. Aus diesem Grund wollen wir uns dafür einsetzen, dass alle bestehenden Sportstätten erhalten bleiben, Gleiches gilt für die Bürgerhäuser in allen Ortsteilen“, geben die Vorsitzenden der SPD Neuberg, Yasmin Schilling und Michèle Richter, einen Einblick in ihre Ziele. Bezüglich der Sportstätten sagten sie: „Durch die Mittel, die uns dann zur Verfügung stehen würden, könnten wir uns zum Beispiel eine Sanierung der zentralen Sportanlage zwischen Ravolzhausen und Rüdigheim vorstellen.“

Mehr Mittel für Steuersenkungen und Investitionen

Der neuen Kommune würde es durch die Einsparungen durch den Zusammenschluss insbesondere leichter fallen, ihre bereits vorhandenen Einrichtungen wie Schwimmbad, Bücherei, den Familienbus, Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit und nicht zuletzt die hervorragende Kinderbetreuung zu erhalten. 

Auch mit dem Thema Steuern und Gebühren haben sich die Sozialdemokraten laut Mitteilung beschäftigt. Birgit Reuhl dazu: „Für uns ist klar, dass wir zu den Aussagen der Machbarkeitsstudie stehen, dass bei Anpassungen immer der jeweils niedrigere Satz angewendet wird.“ Denn allein schon durch den dann möglichen Abbau von Schulden sinke die Zinslast beider Kommunen, wodurch je nach Wirtschaftslage mehr Mittel für Steuersenkungen und Investitionen möglich blieben.

SPD-Ortsvereine würden sich zusammenschließen

„Wir sehen in einer engen Zusammenarbeit aller Ortsteile die besten Aussichten für die Entwicklung der neuen Stadt, entsprechend würden wir die beiden SPD-Ortsvereine Neuberg und Erlensee im Falle einer Fusion zu einem Ortsverein zusammenschließen wollen“, sagten Schilling und Richter. Zu einer neuen Kommune gehört auch ein neuer Name. Die Ortsvereine vertreten hier die Meinung, dass es dafür einen Ideenwettbewerb geben soll. how

 



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