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Senioren-Dependance in Marköbel soll im März 2017 eröffnen

Hammersbach

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    Als Standort für die neue Pflegeeinrichtung wurde das Gelände zweier Hofreiten am Obertor hinter dem Friedhof gewählt. Foto: Weber

Hammersbach. Der Eröffnungstermin der Senioren-Dependance in Marköbel steht fest: Am 23. März 2017 sollen die ersten Bewohner in die neue stationäre Pflegeeinrichtung des Kreises einziehen können. Bis es soweit ist, ist allerdings noch einiges zu tun.

Artikel vom 23. Juli 2016 - 14:11

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Von Jan-Otto Weber

Pflege- und hilfebedürftigen Menschen ein lebens- und liebenswertes Zuhause in ihrer Gemeinde zu geben – das ist das gemeinsame Ziel des Hammersbacher Dorfentwicklungskonzepts der Gemeinde und der Alten- und Pflegezentren Main-Kinzig GmbH. Gelingen soll dies mit der Senioren-Dependance im historischen Ortskern von Marköbel. Die Eröffnung ist für März 2017 vorgesehen.

„Die Bauarbeiten gehen zügig voran. Wir liegen im Zeitplan“, sagte Klaus Schäfer, Projektleiter für den Bau der Senioren-Dependance in Marköbel, kürzlich bei einem Besuch der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler, von Hammersbachs Bürgermeister Michael Göllner und Dieter Bien, Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Kreises (APZ).

Eröffnungstermin festgelegt
Angesichts des planmäßigen Baufortschritts legten Simmler, Göllner und Bien bei dieser Gelegenheit auch den Eröffnungstermin für die letzte der vier Senioreneinrichtungen im Ronneburger Hügelland fest: Ab 23. März 2017 können die ersten Bewohner in die neue stationäre Pflegeeinrichtung des Kreises einziehen. „An diesem Tag wird die Einweihungsfeier stattfinden“, so Geschäftsführer Bien.

„Bis dahin ist noch einiges zu tun“, weiß Schäfer. Ende Juli soll der Innenausbau der 40 Einzimmerappartements mit eigenem Duschbad und des zentralen Wohn- und Speiseraums mit Küche größtenteils abgeschlossen sein. Will heißen: Das Wasser fließt, die Stromanschlüsse sind vorhanden und die Heizungsanlage läuft. Dann beginnen die Tapezierarbeiten im ganzen Haus.

Selbstbestimmtes Leben nach eigenen Vorstellungen
„Ab September werden wir dann die Außenanlage herrichten“, so Schäfer, der darauf verweist, dass für mobile Menschen mit Demenz ein sinnesanregender, barrierefreier Garten angelegt werden soll. Die Möblierung steht Anfang 2017 an. Das Logo – der Lebensbaum der Alten- und Pflegezentren – wird zusammen mit dem Außenputz angebracht. „Die neue Seniorenanlage in der Hauptstraße 34 in Marköbel wird vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege ermöglichen“, so Bien.

Für die Bewohner einer Hausgemeinschaft ist eine Fachkraft rund um die Uhr verantwortlich, darüber hinaus Alltagsbegleiter, Betreuungskräfte und Pflegehelfer. Die Anzahl richtet sich nach dem Pflegebedarf der Bewohner. Damit ähnelt die Konzeption der Dependance „Haus Hammersbach“ den bereits eröffneten Einrichtungen in Limeshain, Neuberg und Ronneburg. lm Vordergrund steht der Anspruch an ein weitgehend selbstbestimmtes Leben unter Berücksichtigung der Biographie der hier lebenden Menschen und deren Vorstellungen über Wohnen und Leben im Alter.

Hausgemeinschaftskonzept soll Selbstständigkeit erhalten
„Wir haben uns in Hammersbach für kleine Gruppen von zehn Menschen entschieden, die in einer Hausgemeinschaft zusammenleben“, so Simmler, die auch Aufsichtsratsvorsitzende der Alten- und Pflegezentren gGmbH ist. „Ziel des Hausgemeinschaftskonzeptes ist, die Selbstständigkeit und Teilhabe der älteren Menschen so weit wie möglich zu erhalten.

Dazu trägt auch das ergänzende Angebot bei, der Ausbau der angrenzenden denkmalgeschützten Hofreite für barrierefreies „Service-Wohnen“. Auch dieses wird rechtzeitig fertig gestellt sein.



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