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Strandbad Großkrotzenburg: Rettungszufahrten mühsam freigeräumt

Großkrotzenburg

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    Strandbad Spssartblick in Großkrotzenburg. Archivfoto: Dagmar Gärtner

Großkrotzenburg. Das Badewetter mit tropischen Temperaturen in den vergangenen Tagen hatte für die Mitarbeiter des Strandbads sowie des Ordnungsamts eine anstrengende Seite: Rund um den See gab es ein Verkehrschaos, das Strandbad musste zudem wegen Überfüllung geschlossen werden. 

Artikel vom 04. Juli 2019 - 15:33

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Eigentlich keine Neuigkeit. Denn seit Jahrzehnten hatte es immer mal wieder an den heißesten Tagen des Sommers einen Riesenandrang gegeben. „Am Strandbad mussten am Sonntag trotz Durchsagen mehrere Autos abgeschleppt werden, die unberechtigt in den Rettungszufahrten blockiert hatten“, berichtet Bürgermeister Thorsten Bauroth in einer Pressemitteilung.

Hinzu sei gekommen, dass auf den Felder die Heuernte in vollem Gang war. Die Landwirte hätten sich „millimeterweise mit ihren Traktoren durchkämpfen“ müssen. Wie das Ordnungsamt berichtet, seien die Rettungszufahrten entlang der Landesstraße 3308 (Waitzweg) sowie der Zufahrtsstraße „Am See Freigericht West“ (Einfahrt Eulenspiegel) zugeparkt. Es wurden daher Strafzettel verteilt und danach Abschleppmaßnahmen eingeleitet. 

Doch Polizei und Feuerwehr schafften es, die Rettungszufahrt freizuräumen. Der überwiegende Teil der Badegäste habe sich einsichtig gezeigt. Die vor Ort eingesetzten Mitarbeiter seien jedoch auch teilweise beschimpft worden, weil trotz weiterer mehrmaliger Durchsagen einige Besucher ihre Fahrzeuge erst nach erneuter Androhung von Abschleppmaßnahmen wegfuhren.

Wie wichtig diese Maßnahmen sind, zeigte sich am Sonntagmorgen. Wie das Rathaus weiter berichtet, wurde ein junger Mann beim Sprung ins Wasser verletzt und war auf medizinische Hilfe angewiesen.

In den sozialen Medien sei es zudem auf einen Bericht der freiwilligen Feuerwehr hin zu der Behauptung gekommen, die Einsatzfahrzeuge hätten abgestellte Fahrzeuge beschädigt. „Derartige Sachbeschädigungen hat es definitiv nicht gegeben. An den Einsatzfahrzeugen konnten demzufolge keinerlei Beschädigungen festgestellt werden“, so Bauroth. thb



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