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Großeinsatz am Main: Notruf nach Vorfall auf Ausflugsschiff

Großkrotzenburg

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    Zahlreiche Einsatzkräfte waren am Samstagabend wegen eines vermeintlichen Notfalls auf dem Main im Einsatz. (Symbolfoto)

Großkrotzenburg. Ein vermeintlicher Notfall auf dem Main bei Großkrotzenburg, hat am Samstagabend für einen Einsatz von Wasserschutzpolizei, Rettungsdienst und Tauchern der Feuerwehr gesorgt. Am Ende war alles ein Missverständnis.

Artikel vom 15. Juli 2018 - 15:18

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Von Andreas Ziegert

Am Samstagabend ging bei der Polizei ein Notruf von einem Ausflugsschiff ein, dass an der Main-Schleuse in Krotzenburg angelegt hatte. Der Anrufer teilte mit, dass ein Hund über Bord gegangen sei und anschließend drei bis vier Personen hinterher gesprungen seien. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellte sich der vermeintliche Notfall dann aber ganz anders da.

So ein Notruf bei Polizei oder Rettungsstelle löst eine umfangreiche Alarmierungskette aus: Bei „Personen im Wasser“ auf dem Main wird neben der örtlichen Polizeidienststelle und dem Rettungsdienst sofort die Wasserschutzpolizei hinzugezogen, auch die Taucher der Feuerwehr in Maintal machten sich für einen Einsatz bereit.

Kapitän gibt Entwarnung

Um 22.18 Uhr war der Notruf bei der zuständigen Polizei in Seligenstadt eingegangen, schon wenig später waren die ersten Einsatzkräfte an der Staustufe zwischen der Gemeinde Großkrotzenburg und dem Hainburger Ortsteil Klein-Krotzenburg.

Und dort gab der Kapitän des Ausflugsdampfers schnell Entwarnung: Als er sein Schiff angelegt habe, seien seine Töchter gemeinsam mit ihrem Hund im Main baden gegangen. Ein Passagier des Schiffes hatte dies wohl falsch interpretiert – aber nicht falsch reagiert.

Denn auch in diesem Fall gilt: Lieber etwas voreilig die Rettungskräfte alarmieren als gar nicht. Die Töchter und der Hund des Kapitäns haben am Samstagabend den Main nach ihrem übrigens auch nicht ungefährlichen Badeausflug wieder unversehrt verlassen.



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