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SPD-Vorstand schlägt Andreas Bär als Bürgermeisterkandidaten vor

Nidderau

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    „Ich bin an der Sache orientiert“: Andreas Bär will für die SPD kandidieren. Foto: PM

Nidderau. Die Bürgermeisterwahl in Nidderau, die wahrscheinlich im November kommenden Jahres stattfinden wird, wirft ihre Schatten voraus. Nachdem die CDU mit Phil Studebaker bereits ihren Kandidaten nominiert hat, bringt sich nun auch die SPD in Stellung. 

Artikel vom 25. Oktober 2019 - 13:53

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Von Jan-Otto Weber

Der Vorstand der SPD Nidderau hat am Mittwochabend einstimmig entschieden, den Fraktionsvorsitzenden Andreas Bär als Kandidaten für die anstehende Bürgermeisterwahl im Jahr 2020 vorzuschlagen. „Wir freuen uns mit Andreas Bär einen jungen und gleichzeitig erfahrenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, der das Zeug hat, Gerhard Schultheiß als Bürgermeister zu folgen“, so Vinzenz Bailey, Vorsitzender der SPD Nidderau.

Bär arbeitet als Oberstudienrat an der Karl-Rehbein-Schule in Hanau, an der er die Fächer Mathematik sowie Politik und Wirtschaft unterrichtet und die Schulleitung bei administrativen Aufgaben unterstützt. Der 36-jährige Windecker ist ledig, Vater eines neunjährigen Sohns und evangelisch. Er engagiert sich seit über 15 Jahren in der ehrenamtlichen Kommunalpolitik und hat in dieser Zeit zahlreiche Vorsitzämter auf Stadt- und Kreisebene innegehabt. Von 2006 bis 2016 war er für die SPD Kreistagsabgeordneter des Main-Kinzig-Kreises und ist seit der Kommunalwahl 2016 Fraktionsvorsitzender der SPD in der Nidderauer Stadtverordnetenversammlung. 

Er sei an der Sache orientiert

Zu seinen politischen Zielen als möglicher Bürgermeister wollte Bär sich auf Anfrage unserer Zeitung zu diesem Zeitpunkt noch nicht äußern. „Das wird Thema bei der Nominierungsversammlung im November sein“, erklärte er. Seinen Politikstil beschreibt er als „an der Sache orientiert“.

So nennt er die parteiübergreifende Zusammenarbeit mit den Grünen und den Freien Wählern bei der Haushaltskonsolidierung oder die Errichtung neuer Betreuungsgebäude an den Grundschulen in Heldenbergen und Windecken als erfolgreiche Beispiele der Arbeit seiner Fraktion. 

„Er bringt gute Voraussetzungen für das Bürgermeisteramt mit.“

„Andreas Bär ist in Nidderau gut vernetzt, hat immer ein offenes Ohr, kennt die Situation vor Ort und engagiert sich seit vielen Jahren erfolgreich in Vereinen und Gremien für seine Heimat“, so Schultheiß.

Der Amtsinhaber hatte Ende August erklärt, dass er nicht mehr für eine fünfte Amtszeit kandidieren wolle. Vor allem die Familie und Wahrung der Gesundheit sei-en wichtige Faktoren bei der Entscheidungsfindung gewe-sen, so Schultheiß, der zudem auf die jüngste Entwicklung in Deutschland verwies, die politische Mandatsträger zu einer intensiven Bewertung aller Umstände anrege. Mit Bär als möglichem Nachfolger zeigt er sich zufrieden. „Er bringt gute Voraussetzungen für das Bürgermeisteramt mit.“

Mitglieder haben das letzte Wort

Bär ist Vorsitzender des Fördervereins der Kurt-Schumacher-Schule in Windecken, zuvor hat er im Elternbeirat der Kindertagesstätte Pestalozzi mitgearbeitet. Zudem ist er im Windecker Schützenclub aktiv sowie Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Windecken, des Turnvereins Windecken und des Fördervereins des Pfadfinderstamms Wartbaum. Seine Freizeit verbringt er gerne mit Familie und Freunden, Fahrrad fahren und Gitarre spielen.

„Wir sind uns als Vorstand sicher, mit Andreas Bär einen kompetenten und tatkräftigen Kandidaten für die endgültige Nominierung am 26. November vorgeschlagen zu haben. Auf der anstehenden Mitgliederversammlung haben dann unsere Mitglieder das letzte Wort, wen die SPD als Kandidaten ins Rennen schickt“, so Bailey abschließend.



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