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Im Kühlergrill steckengeblieben: Bussard überlebt nur kurz

Nidderau/Neuberg

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    Ein Bussard. Symbolbild: Pixabay

In Nidderau ist ein Bussard mit einem Auto zusammengestoßen und dabei im Kühlergrill steckengeblieben. Der Vogel überlebte den Unfall, musste aber doch eingeschläfert werden.

Artikel vom 17. Juli 2018 - 00:32

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Wenn sich Straßenverkehr und Wildnis begegnen, geht das leider nur in den seltensten Fällen gut für den jeweiligen Vertreter aus dem Tierreich aus. Davon war auch ein Mann überzeugt, der Samstagmorgen nach einem Wildunfall mit einem Raubvogel zur Anzeigenerstattung auf die Polizeiautobahnstation in Langenselbold kam.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der 42-Jährige gegen 6 Uhr mit seinem 5er-BMW auf der Marköbeler Straße in Richtung Hammersbach unterwegs, als plötzlich von rechts ein Bussard geflogen kam. Der Neuberger kollidierte mit dem Tier. Er fuhr danach weiter zur Autobahnpolizei, die den Unfall aufnahm und hierzu den Schaden am Auto dokumentieren wollte. Dabei machten die Beamten eine Entdeckung: der Bussard war komplett im Kühlergrill steckengeblieben.

Das alleine ist jedoch bei Wildunfällen mit Raubvögeln nichts Ungewöhnliches. Viel mehr staunten die Polizisten, als sich der totgeglaubte Vogel plötzlich bewegte. Der Kühlergrill wurde an Ort und Stelle ausgebaut und der Bussard aus seiner misslichen Lage befreit. Offenbar hatte er sich bei dem Zusammenstoß ein Bein gebrochen. Allerdings war die Verletzung schlimmer als befürchtet, der Vogel musste eingeschläfert werden, damit er nicht zu sehr leidet. Das verletzte Bein war total zertrümmert. red



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