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Mischgebiet B521 Eichen: Öffentliche Vorstellung spätestens Mai

Nidderau

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    Das Mischgebiet beschäftigt die Eicher schon lange. Archivfoto: Gärtner

Nidderau. Das von der CDU und einer Bürgerinitiative geforderte Mischgebiet jenseits der B521 in Eichen wird Thema einer öffentlichen Sondersitzung der Stadtverordneten. Dies kündigte Stadtverordnetenvorsteher Gunther Reibert (SPD) am Freitagabend in der Parlamentssitzung in der Willi-Salzmann-Halle an.

Artikel vom 17. März 2018 - 13:13

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Von Jan-Otto Weber

Reibert antwortete damit auf einen Antrag, in dem die CDU-Fraktion gefordert hatte, den bisherigen Planungsstand des Projekts spätestens im April dem Bauausschuss vorzustellen und bis zum 30. Juni einen „Bebauungsplan beziehungsweise einen Aufstellungsbeschluss“ vorzulegen. Die CDU verspricht sich von dem Projekt zusätzliche Steuereinnahmequellen für die Stadt und eine Perspektive für Familien und ortsansässige Firmen.

„Dieses Mischgebiet ist ein Thema, das uns schon lange beschäftigt“, so Reibert. „Wegen seiner Brisanz haben wir uns dazu entschieden, das Projekt mit allen seinen Aspekten in einer außerordentlichen Stadtverordnetenversammlung im Beisein des Investors vorzustellen. Wie werden an diesem Abend aber noch nicht abstimmen. Dann kann das Thema erstmal in aller Ruhe in den Fraktionen beraten werden.“

Rederecht auch für Bürgerinitiativen
Wie Reibert unserer Zeitung im Anschluss der Sitzung erläuterte, sollen bei dieser Versammlung auch die Vertreter der beiden Eicher Bürgerinitiativen für und gegen den Sprung über die B521 Rederecht bekommen. „Insofern wird es eine Sitzung mit Sonderstatus“, so Reibert. „Die Versammlung wird spätestens im Mai stattfinden. Sobald ich die Zusage von allen Beteiligten habe, werde ich den Termin bekannt geben.“

Trotz dieser Ankündigung beharrte die CDU-Fraktion darauf, über ihren Antrag abstimmen zu lassen. „Die CDU hat den klaren politischen Willen für den Sprung über die B521“, erklärte der Fraktionsvorsitzende Andreas Frenzel dazu. SPD-Vertreter Jan Jakobi entgegnete: "Wir wollen erst die angekündigte Veranstaltung abwarten." Der Antrag wurde gegen die Stimmen der CDU und bei Enthaltung der FWG von der rot-grünen Mehrheit abgelehnt.



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