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Kreisbeigeordneter überbringt Zuschüsse für drei Einrichtungen

Maintal

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    Die Fördergelder, die Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann kürzlich der Stadt Maintal überbracht hat, kommen Kitas zugute. Allein 1,5 Millionen Euro fließen in die Anfang Januar eröffnete Kita im neuen Familienzentrum Eichenheege. Foto: Carolin-Christin Czichowski

Maintal. Unscheinbar sahen die Bescheide aus, die Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann dieser Tage an Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos) übergab. Doch die Dokumente enthalten 1,7 Millionen Euro.

Artikel vom 07. Februar 2020 - 10:41

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Dabei handelt es sich um Fördermittel, mit denen der Main-Kinzig-Kreis den Neubau des Familienzentrums Eichenheege bezuschusst, sowie den Umbau der Kitas Ahornweg und Kilianstädter Straße.

„Mein Besuch ist ein schöner Anlass, weil ich gleich drei Bescheide für drei Kitas persönlich überbringen darf“, so Ottmann. Im Zuge der Übergabe informierte er sich bei Böttcher und Sigrid Nölke, der Fachbereichsleiterin für die Kinderbetreuung, über die Einrichtungen. Sein besonderes Interesse galt dabei dem Anfang Januar in Betrieb genommenen Familienzentrum Eichenheege in Dörnigheim.

„Der Bedarf an Betreuungsplätzen ist groß“

Es ist seit 20 Jahren die erste neu errichtete Kita in Maintal und laut Böttcher ein absolutes Leuchtturmprojekt. Wie berichtet, sind auf zwei Geschossen mit jeweils 1000 Quadratmetern Fläche eine sechsgruppige Kita, die Platz für bis zu 120 Kinder bietet, sowie die Servicestelle Kindertagespflege Maintal (SKM) untergebracht. Als echtes Familienzentrum möchte sich das Haus schon früh für (werdende) Eltern öffnen, sodass ergänzend Angebote der Familienbildung geplant sind. Derzeit läuft die Eingewöhnungsphase in drei Gruppen. Im Sommer könnten drei weitere Gruppen folgen. 

„Der Bedarf an Betreuungsplätzen ist groß“, machte Nölke deutlich. Trotz der schwierigen Gewinnung von Fachkräften sei der Versorgungsgrad in Maintal aber hoch. Das konnte Ottmann im Vergleich mit anderen Kommunen des Main-Kinzig-Kreises anerkennend bestätigen.

Auch Kitas in Hochstadt und Wachenbuchen profitieren

Die Kosten für die Errichtung des Familienzentrums Eichenheege, das in nur anderthalb Jahren Planungs- und Bauzeit in Modulbauweise entstanden ist, belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro. Vom Kreis gab es nun 1,5 Millionen Euro an Fördermitteln.

Freuten sich über die Fördermittel, die Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann für Neu- und Umbau der Kitas Eichenheege, Ahornweg und Kilianstädter Straße überbrachte: Bürgermeisterin Monika Böttcher (rechts) und Fachbereichsleiterin der Kinderbetreuung, Sigrid Nölke. Foto: PM

Ebenfalls von öffentlichen Mitteln profitieren die Kitas Ahornweg in Hochstadt und Kilianstädter Straße in Wachenbuchen. Im Ahornweg ist eine Erweiterung des Bestandsgebäudes durch einen zweistöckigen Anbau geplant. Dort werden im Obergeschoss Räume für das Personal entstehen, etwa für Besprechungen, Elterngespräche und die pädagogische Vor- und Nachbereitungszeit. Im Erdgeschoss wird ein Kinder-Restaurant inklusive Kinderküche eingerichtet. Dabei entstehen neue Betreuungsplätze für Kinder vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr. Für das Vorhaben werden Kosten in Höhe von etwa 970 000 Euro veranschlagt. Der Kreis unterstützt hier mit 150 000 Euro.

50 000 Euro an Fördermitteln vom Kreis für Wachenbuchener Kita

In der Kita Kilianstädter Straße steht der Umbau der ehemaligen und nicht mehr genutzten Hausmeisterwohnung im Obergeschoss des Gebäudes an, um zusätzliche Personal-, Lager- und Funktionsräume zu erhalten. Diese befinden sich derzeit im Erdgeschoss und können dann umgenutzt werden für eine zusätzliche altersgemischte Gruppe, in der Kinder vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr betreut werden. Für den Umbau wurden 150 000 Euro bereitgestellt, 50 000 Euro gibt es an Fördermitteln vom den Kreis.ccc



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