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Organisatorenteam der Kerb spendet 18 500 Euro

Maintal

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    Die Kerb-Organisatoren übergaben die Spenden kürzlich an die Vereinsvertreter und Maintaler Institutionen. Foto: Carolin-Christin Czichowski

Maintal.Es ist das kulturelle Ereignis in Wachenbuchen – wenn nicht sogar in ganz Maintal: die Kerb. Im vergangenen Sommer haben sich Sven Ebert, Patrick Fitz, Yannick Schmidt und Timo Stein zusammengetan, Unterstützer gesucht und dafür gesorgt, dass es 2019 eine Kerb im kleinsten Maintaler Stadtteil gab.

Artikel vom 06. Februar 2020 - 11:57

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Von Carolin-Christin Czichowski

 Nach der erfolgreichen Veranstaltung am zweiten Wochenende im August, gab es am vergangenen Wochenende erneut Grund zum Feiern: Erstmals wurden die Erlöse der Kerb an Maintaler Vereine und Institutionen gespendet. Insgesamt 18 500 Euro sind zusammengekommen, die das Organisatorenteam unter anderem an den Förderverein der Büchertalschule, an Kitas, das Blasorcherster und die Freie Turnerschaft Wachenbuchen übergab. 

Insgesamt 14 Vereine, Institutionen und Projekte bedachten die Kerb-Organisatoren mit jeweils mindestens 500 Euro. Die größte Spende erhielt mit 3000 Euro der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Hanau. 

Teil des Umsatzes kommt Kerb zu Gute

Von Anfang an stand für die Kerbaktivisten fest, dass die Veranstaltung nicht um Geld zu verdienen, sondern für den Erhalt der Wachenbuchener- Traditionsveranstaltung durch- geführt geführt werden soll. „Für den Fall, dass ein Überschuss erzielt werden sollte, war abgesprochen, dass dieser teilweise an soziale, kulturelle und sportliche Einrichtungen, mit Bezug auf unsere Kinder und Jugendlichen, als Spenden vergeben werden“, so Werner Borger, Vorsitzender der Sport- und Kulturgemeinschaft Wachenbuchen (SKG), im Rahmen der Spendenübergabe. Ein weiterer Teil des Umsatzes kommt der Kerb selbst zugute. „Es werden Ausstattungsgegenstände für zukünftige Kerbveranstaltungen oder Feste der SKG angeschafft“, so Borger.

Die Traditionsveranstaltung stand im Jahr 2019 vor dem Aus, da sich kein Verein oder eine GbR bereit erklärt hat, die Ausrichtung zu übernehmen, erklärte Borger. Es fand sich aber eine Gruppe engagierter Kerbbefürworter, die nach Wegen gesucht hat, um die Kerb doch noch durchzuführen. Auch die SKG wurde kontaktiert und mit in die Überlegungen einbezogen. „Es wurden rechtliche und steuerliche Aspekte geprüft und die SKG-Satzung aktualisiert. Nach all diesen Recherchen haben der Vorstand und die Mitgliedsvereine zugestimmt, die Kerb 2019 unter unserer Regie durchzuführen“, so Borger.

Kerb 2020 ist gesichert

Bei der Kerb 2019 wurde nach vielen Jahren auch wieder ein Familiennachmittag veranstaltet. „Die Jugendgruppen vom Blasorchester, Bulldogs, Feuerwehr, Kewa und der Freien Turnern haben das Programm gestaltet und die Landfrauen haben Kaffee und Kuchen angeboten“, so Borger. Den Verkaufserlös haben die Landfrauen ebenfalls gespendet. „Wir haben diese Spende aufgestockt und im Herbst den ausrichtenden Jugendgruppen je eine Spende von 500 Euro überwiesen“, so der SKG-Vorsitzende.

Übrigens gibt es noch einen weiteren Grund zur Freude, wie im Rahmen der Spendenübergabe bekannt wurde: Auch die Kerb 2020 ist gesichert, ausrichtender Verein ist das Blasorchester Wachenbuchen, der sein 60-jähriges Bestehen feiert.

„Kerb muss sein!“

„Wir freuen uns auf die Kerb“, so Wolf Koch, Vorsitzender des Blasorchesters, das die Traditionsveranstaltung nach 2015, 2016 und 2018 nun zum vierten Mal organisiert. Großen Dank dafür gab es auch von Stadtverordnetenvorsteher Karl-Heinz Kaiser: „Kerb muss sein!“



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