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Neujahrsempfang der Stadt im Zeichen der Städtepartnerschaft

Maintal

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    Amtskollegen: Bürgermeisterin Monika Böttcher (von rechts), Herbert Gaggl aus Moosburg und Konstantinos Koukodimos aus Katerini beim Neujahrsempfang der Stadt Maintal. Foto: Reinhard Paul

Maintal.Freundschaft, Partnerschaft und ein geeintes Europa – das waren die zentralen Themen des Neujahrsempfangs, zu dem Stadtverordnetenvorsteher Karl-Heinz Kaiser (SPD) am Donnerstagabend zum mittlerweile siebten Mal infolge eingeladen hatte. 

Artikel vom 18. Januar 2020 - 08:22

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Von Carolin-Christin Czichowski

Dieser folgten neben Vertretern aus der Lokalpolitik und der Stadtverwaltung auch zahlreiche Vereinsvertreter, Ehrenamtliche von DRK, Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen – und die Bürgermeister aus Maintals Partnerstädten Moosburg und Katerini, Herbert Gaggl und Konstantinos Koukodimos.

Böttcher appeliert an Kampf gegen Spaltung

„Die Städtepartnerschaften zwischen Maintal und Katerini und Moosburg und Katerini feiert in diesem Jahr 25-jähriges Bestehen“, so der Stadtverordnetenvorsteher, und Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos) dankte den Delegationen aus Österreich und Griechenland für ihr Kommen.

„Es ist ein Ausdruck der Wertschätzung, dass Sie heute hier sind“, sagte sie und mahnte die Gäste des Neujahrsempfangs, für ein vereintes Europa zu kämpfen und sich gegen Spaltung und Rassismus stark zu machen.„Europa, das sind wir alle. In Maintal, aber auch anderswo“, so Böttcher.

Glaube an europäische Freundschaft

Gerade in einer Zeit, in der Populismus Hochkonjunktur habe, seien Partnerschaften wie die zwischen Maintal, Katerini, Moosburg und Esztergom besonders wichtig. Das bestätigten auch Böttchers Amtskollegen Gaggl und Koukodimos. „Ich glaube an die Freundschaft und daran, dass wir noch viel miteinander erleben werden“, so Katerinis Bürgermeister, der erst seit fünf Monaten im Amt ist.

Bertrand Massot, Bürgermeister aus Maintals französischer Partnerstadt Luisant, konnte diesmal nicht am Neujahrsempfang teilnehmen – schickte aber Grüße per Video ins Atrium der Albert-Einstein-Schule. „Vielleicht schaffe ich es ja, dass im nächsten Jahr Vertreter aus allen vier Partnerstädten Maintals zum Neujahrsempfang kommen“, so Kaiser.

Stadtratswahl wirft Schatten voraus

Doch nicht nur Europa und die aktuellen politischen Themen war Thema der Ansprachen von Stadtverordnetenvorsteher Kaiser und Bürgermeisterin Böttcher. Beide blickten auch auf die Entwicklungen, die in Maintal im Jahr 2020 bevorstehen. „Es wird auf allen Ebenen ein spannendes Jahr werden“, so Kaiser.

Nicht nur, dass bereits im ersten Quartal auf kommunaler Ebene Entscheidungen anstünden, die die Stadt nachhaltig prägen würden, allen voran die Wahl eines Ersten Stadtrats in der Stadtverordnetenversammlung am Montag, 3. Februar. 

Kommunalwahl 2021 auch ein Thema

Wie berichtet, haben sechs Kandidaten öffentlich ihren Hut in den Ring geworfen, zuletzt CDU-Partei- und Fraktionschef Martin Fischer. 

Doch nicht nur die bevorstehende Stadtratswahl beschäftigt die Maintaler Fraktionen und die Verwaltungsspitze. „2020 ist das letzte Jahr vor der Kommunalwahl im Frühjahr 2021, wo Stadtverordnete und Magistrat auf vielfältigen Ebenen Mut zur Umsetzung von Beschlüssen zeigen können“, so Kaiser weiter.



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