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Kita im Familienzentrum Eichenheege bezogen

Maintal

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    Die ersten "Bewohner" haben jetzt das neue Familienzentrum Eichenheege bezogen: Die ersten Kita-Kinder kommen seit Anfang der Woche, die Erzieherinnen haben ihre Arbeit aufgenommen und auch die Tagesmütter und ihre Schützlinge freuen sich über die neuen Räume in Dörnigheim. Foto: Carolin-Christin Czichowski

Maintal. Zwei dreijährige Jungs spielen Fangen, ein anderes Kind baut einen Turm aus Bauklötzen. Im Flur fahren zwei Mädchen ihre Puppen im lilafarbenen Kinderwagen spazieren. Überall ist Gewusel, Kinder lachen laut und quietschen vergnügt beim Spielen.

Artikel vom 08. Januar 2020 - 12:02

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Von Carolin-Christin Czichowski

Waren die Räume vor wenigen Wochen noch steril und etwas karg, ist nun das Leben eingezogen in die neue Kita im Familienzentrum Eichenheege. Anfang der Woche hat die Eingewöhnungsphase für die ersten elf Kinder begonnen, schrittweise kommen immer mehr dazu, ehe die sechszügige Einrichtung voraussichtlich im Sommer komplett ausgelastet sein wird.

Feinschliff in den vergangenen Wochen

„Wir freuen uns, dass endlich diejenigen hier eingezogen sind, für die dieses Haus gebaut worden ist: Kinder und Familien“, sagt die stellvertretende Kita-Leiterin Geany Schittenhelm. Das insgesamt neunköpfige Team rund um sie und Leiterin Elke Kächelein hat in den vergangenen Wochen ordentlich Hand angelegt.

„Wir haben die Räume bezogen und eingerichtet“, sagt Schittenhelm. Die Farbe und das Leben ziehen nun mit den ersten Kindern in das Gebäude auf dem ehemaligen Sportplatz des FC Germania Dörnigheim.

Einrichtung kommt gut an

Eines der allerersten Kinder in der Eichenheege ist Amar. Mehr als ein Jahr haben seine Eltern für den Dreijährigen einen Betreuungsplatz gesucht – in der Eichenheege wurden sie nun fündig. Amars kleiner Bruder Adem wird ihm im Februar folgen. „Wir sind froh, dass wir für beide Kinder einen Platz in derselben Einrichtung gefunden haben“, sagt die Mutter Zuhra Aliti.

Sie ist begeistert von dem Gebäude, in dem ihre Söhne bald viel Zeit verbringen werden. „Es ist alles neu“, sagt Aliti. Dass ihre Jungs in eine komplett neue Einrichtung kommen, hat aus ihrer Sicht viele Vorteile. „Das Gute ist, dass sich alle neu kennenlernen“, sagt sie.

Neben der Kita ist die Servicestelle Kindertagespflege in dem Gebäude untergebracht. Auf den 1900 Quadratmetern Nutzfläche soll zudem eine Familienbildungsstätte angesiedelt werden.

Bauarbeiten liefen reibungslos

Nur ein halbes Jahr hat es vom Beginn der Bauarbeiten bis zur Eröffnung gedauert. Wenige Tage nach dem Spatenstich stand im Sommer der Rohbau, Anfang Oktober bezog das Team der Servicestelle Kindertagespflege die Räume. „Das alles war nur möglich durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten“, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher im Rahmen der offiziellen Eröffnung. 

Nur der Außenbereich der Kita gleicht bislang noch einer Baustelle. Doch bis voraussichtlich am 9. Mai das große Einweihungsfest starten soll, werden auch diese Arbeiten abgeschlossen sein.



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