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Jana Schmidt ist neue Rektorin der Villa Kunterbunt

Maintal

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    Liegen nicht nur die Kinder, sondern auch alle anderen am Herzen: Jana Schmidt (links) ist seit Oktober offiziell Rektorin der Villa Kunterbunt. Foto: PM

Maintal. Die Villa Kunterbunt hat eine neue Rektorin: Jana Schmidt. Seit 2015 war sie zunächst als stellvertretende Schulleiterin tätig und übernahm dann, nach dem Weggang von Rektor Stefan Weidner, die kommissarische Schulleitung.

Artikel vom 15. November 2019 - 11:42

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2018 wurde sie offiziell mit den Aufgaben der Schulleiterin der Villa Kunterbunt beauftragt, Ende Oktober kam dann die Ernennung zur Rektorin. 

Nach dem Studium der Fächer Sport, Mathematik und Deutsch an der Goethe-Universität in Frankfurt führte Schmidt ihr beruflicher Weg direkt an die Grundschule Villa Kunterbunt in Bischofsheim, an der sie einige Jahre als Lehrerin arbeitete.

Förderung des Gemeinschaftsgefühls sei wichtig

Trotz der vielen zusätzlichen Aufgaben als Schulleiterin ist sie immer noch Klassenlehrerin einer aktuell zweiten Klasse. „Ich möchte einfach den Kontakt zu den Kindern beibehalten und als Lehrkraft für eine Klasse verantwortlich sein“, sagt sie. Ihr Engagement sieht man auch an den Reaktionen der Kinder: „Wir mögen an ihr, dass sie nett ist und dass sie uns manchmal Süßigkeiten gibt. Wenn wir etwas Schlimmes machen, verzeiht sie uns. Manchmal machen wir auch, was wir möchten, zum Beispiel malen oder Plätze tauschen“, sagen ihre Schülerinnen Tijana, Arya und Elena.

Auch für alle Mitarbeiter hat Schmidt immer ein offenes Ohr, so der stellvertretende Schulleiter Simon Janson. Die Förderung des Gemeinschaftsgefühls innerhalb des Kollegiums habe hierbei einen hohen Stellenwert für sie. Durch einen gemeinsamen Abschluss vor den Ferien und das Feiern von Erfolgen, Kollegiumsfeiern in der Weihnachtszeit und insgesamt einer Wertschätzung allen Kollegen gegenüber, sorge sie dafür, dass die Lehrkräfte gerne zur Schule gehen und das Projekt Schulentwicklung als Teamaufgabe verstehen.

Zusammenarbeit mit den Eltern sei unerlässlich

Auch die Ausbildung von Lehrkräften ist Schmidt ein großes Anliegen, und sie unterstützt angehende Lehrer etwa durch die Option von Hospitationen, bei den Nachbesprechungen von Unterrichtsbesuchen oder in der Rolle einer Mentorin. 

Die gemeinsame Gestaltung von Schulfesten in Kooperation mit dem Förderverein und der Elternschaft sieht sie als unerlässlich. Erst im September stand die Organisation und Durchführung eines Zirkusprojektes gemeinsam mit dem Kollegium, dem Förderverein und den Eltern an. Hier war Schmidt mitten unter den aktiven Helfern: Sie leitete eine Zirkusgruppe und war tatkräftig beim Auf- und Abbau beschäftigt.

Sprachförderung als wichtiger Schwerpunkt

Als aktuelle Aufgaben der Schulentwicklung sieht sich Schmidt nach eigener Aussage in den kommenden Jahren mit zahlreichen verschiedenen Themen konfrontiert: „Zum einen steht der Wechsel in den Pakt für den Nachmittag an. Aktuell befindet sich die Schule im Ganztagsprofil zwei. Außerdem steht durch den Digitalpakt der Bundesregierung das Thema 'Neuen Medien im Grundschulunterricht' im Fokus der aktuellen Entwicklung“, erklärt die Pädagogin.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt liegt für sie in der Sprachförderung. Schon vor Schuleintritt werden Kinder mit den Vorlaufkursen in den Kitas Schillerstraße und Uhlandstraße gefördert. An dieser Stelle hat Frau Schmidt bewusst mehr Investitionen an Lehrkräften und Ressourcen kalkuliert, da sie die Relevanz der Förderung vor der Einschulung erkannt hat.

Schulische Aufgaben als Gemeinschaftsprojekt

Schmidt sieht die schulischen Aufgaben als Herausforderung und vor allem auch als Gemeinschaftsprojekt. „Sie versteht es, die Kolleginnen und Kollegen auf diesem Weg mitzunehmen und zu motivieren, was sie zu einer guten Schulleiterin macht“, so ihr Stellevertreter Janson. ccc



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