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Maintaler Band steht im Finale des Deutschen Rock & Pop-Preises

Maintal

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    Ins Radio und auf die großen Bühnen der Republik möchte die Maintaler Band rund um Jasmin Möller (Zweite von rechts): Miguel Navarro (von links), Erik Neie, Nikolai Schlott und Andy Stracka. Foto: Carolin-Christin Czichowski

​Maintal. Immer wieder schließt Jasmin Möller die Augen, bewegt sich langsam im Takt. Dass sie die Musik fühlt, sie lebt, sieht man ihr direkt an. Möller ist Vollblutmusikerin, kann auf jahrelange ‧Erfahrung zurückblicken –
als Frontfrau verschiedener Bands, aber auch als Singer-Songrwriterin.

Artikel vom 01. November 2019 - 10:54

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Von Carolin-Christin Czichowski

Seit Anfang des Jahres ist sie mit ihrer Band Jasmin M. & Band in neuer Formation wieder auf den Bühnen der Region unterwegs. Im November stehen sie sogar im Finale des 37. Deutschen Rock & Pop-Preises, der seit 1983 jährlich vom Deutschen Rock & Pop-Musikverband an Musiker und Bands vergeben wird. 

„Wir sind in der Kategorie 'Bester Rocksong' nominiert“, erzählt Jasmin Möller. Mit ihrem Song „Du bist der“ hat sich die fünfköpfige Band rund um die Sängerin um den Musikpreis beworben. Diesen werden sie am Samstag, 14. Dezember, live auf der Bühne in der Siegerlandhalle performen – vor der Jury, die aus Fachleuten der Musikbranche und aus Vertretern der Stifter des Kulturpreises, unter anderem dem Deutschen Musikrat und dem Bundesinnenministerium, besteht.

 „Das geht praktisch wie von alleine“

Seit ein paar Wochen weiß Möller, dass sie und ihre Jungs im Finale des Wettbewerbs stehen, bei dem sogar schon Pur und Juli ausgezeichnet wurden. In der Siegerlandhalle müssen sie sich nun noch gegen zwei weitere Nominierte durchsetzen. „Aber wir freuen uns sehr, dass wir es bis hierher geschafft haben“, sagt die Musikerin. Doch das ist nicht zuletzt auch das Ergebnis harter Arbeit. Wöchentlich probt die Band in den Räumen an der Edisonstraße, immer abends nach Feierabend. 

Schon immer hat Jasmin Möller in verschiedenen Bands gesungen. Die Idee, auch selbst Songs zu schreiben, kam ihr spontan. „Ich habe mir vor vier Jahren eine Gitarre gekauft und es einfach ausprobiert“, sagt sie. 
Rund 25 Lieder sind in dieser Zeit entstanden. „Das geht praktisch wie von alleine“, sagt Möller. „Erst spiele ich auf der Gitarre ein paar Akkorde, dann kommt die Melodie hinzu und zuletzt der Gesang.“ So sind also alle Lieder von Jasmin M. & Band echte Eigenkompositionen. 

Ziel: Ein Auftritt bei Rock am Ring

Auf der Online-Musikplattform „Soundcloud“ haben Nutzer weltweit ihre Songs schon mehr als 1,5 Millionen Mal gehört. 

Die anderen Bandmitglieder, Nikolai Schlott (Schlagzeug), Erik Neie (Bass) und die beiden Gitarristen Andy Stracka und Miguel Navarro hat Möller über Anzeigen im Internet gefunden. Immer mit dem Ziel, sich selbst irgendwann im Radio zu hören – „und im Jahr 2021 bei Rock am Ring aufzutreten“, sagt Möller und lacht.

„Wir möchten eingängige Songs mit guten Texten machen“

„Wir sind alle große Talente, haben jeder für sich unsere Erfahrungen gesammelt“, sagt Bassist Neie. „Dass wir uns gefunden haben, ist ein großes Glück. Denn wenn eine Band nicht harmoniert, dann bringen auch die besten Musiker nichts.“

So haben Möller und die anderen Bandmitglieder also die besten Voraussetzungen, um ihr Ziel, erfolgreich zu sein, auch zu erreichen. „Wir möchten eingängige Songs mit guten Texten machen“, sagt Neie. Ein weiterer Schritt in die musikalische Zukunft der Formation ist mit der Teilnahme am Deutschen Rock & Pop-Preis schon getan. 

Keine schlechten Aussichten also für Jasmin M. & Band.

Und Anfang 2020 steht auch schon der nächste an. „Wir sind dann in Berlin und nehmen in den Trixx Studios zwei Songs professionell auf“, sagt Möller. In dem Studio haben unter anderem schon Albert Hammond, Nina Hagen und Rea Garvey Lieder oder ganze Alben aufgenommen. Keine schlechten Aussichten also für Jasmin M. & Band.



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